Daniel Di Gregorio / SVW gegen Ghani Wessam Abdul -  SV Waldhof Mannheim vs. Eintracht Stadtallendorf.   Bild: AS Sportfotos

Daniel Di Gregorio / SVW gegen Ghani Wessam Abdul - SV Waldhof Mannheim vs. Eintracht Stadtallendorf. Bild: AS Sportfotos

Auf dem Weg in Richtung Aufstiegsspiele keinen Patzer erlauben ++ SV Waldhof empfängt VfB Stuttgart II

Waldhof Mannheim | erstellt am Fr. 06.04.2018

Gelingt ein Sieg über den schwäbischen Talentschuppen, steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass die Blau-Schwarzen noch ein weiteres Spiel im eigenen Stadion austragen dürfen, nämlich das Aufstiegsrelegationsspiel für die 3. Liga.

In der entscheidenden Saisonphase setzt der Club jetzt auch auf seine Fans. Nach den zuletzt starken Leistungen hofft man, den Schnitt von zurzeit knapp 4800 Zuschauern noch steigern zu können. Die Ausgangsposition hat sich für das Team mit einem 1:0-Erfolg beim Spitzenreiter 1.FC Saarbrücken am Ostersamstag deutlich verbessert, zumal montags der derzeitige Tabellenzweite Kickers Offenbach patzte und in der Nachspielzeit gegen TuS Koblenz mit 2:3 verlor.

Der Zuschauerschnitt soll in den letzten Heimspielen der Saison gesteigert werden. AS Sportfotos

Weil durch die unterschiedliche Anzahl von ausgetragenen Spielen die Tabelle derzeit ein sehr schiefes Bild abgibt, hat sich die von Trainer Bernhard Trares geforderte Konzentration jeweils nur auf den nächsten Gegner bislang als erfolgreich erwiesen. So darf sich kein Spieler erlauben, schon jetzt an das in einer Woche stattfindende Spitzenspiel bei den Offenbachern auch nur einen Gedanken zu veschwenden. Für drei Akteure wird es am Sonntag aber nicht einfach werden, denn Kevin Nennhuber, Dorian Diring und Gianluca Korte würden sich mit einer gelben Karte gegen Stuttgart eine Zwangspause einhandeln, denn alle drei sind mit vier Karten vorbelastet.

Inwiefern Trares dieser Tatsache bei seiner Aufstellung Rechnung tragen wird, bleibt abzuwarten. Bislang hat der seit der Winterpause verantwortliche Mann an der Seitenlinie vieles richtig gemacht. Auswärts gab es nur Siege, bei den Heimspielen enttäuschte Waldhof nur gegen den FSV Frankfurt (0:1). Gefühlt habe man sich diese drei verlorenen Punkte in Saarbrücken zurückgeholt und sei wieder im Soll, ließ Trares verlauten.

Bernhard Trares hat die Aufstiegsspiele im Visier. Bislang arbeitet Trares sehr erfolgreich bei den Blauschwarzen. AS Sportfotos

Was den SVW gegen die U23 des VfB erwartet, weiß keiner so genau. Die Schwaben haben nur zwei Spiele in der Rückrunde verloren, gegen den FSV Frankfurt war es mit 1:6 aber richtig heftig. Das Hinspiel gewann der VfB gegen Waldhof mit 3:1 und sorgte damit indirekt für die Entlassung von Trainer Gerd Dais.

„Man hat in der zweiten Halbzeit gesehen, was möglich gewesen wäre“, bemängelte Dais seinerzeit. Nach einem verschlafenen ersten Abschnitt konnten die Kurpfälzer nach einem 0:3-Rückstand nur noch auf ein 1:3 verkürzen. Deshalb heißt es diesmal von Anfang an auf der Hut zu sein.

Gelbgesperrt müssen die Schwaben auf ihren besten Torjäger Nicolas Sessa verzichten, dagegen dürfte der in der Winterpause vom SVW verpflichtete Lukas Kiefer von Beginn an auflaufen. Ob Stuttgarts Bundesliga-Cheftrainer Tayfun Korkut Spieler abgeben wird, die nicht im Kader seines Teams gegen Borussia Dortmund stehen, bleibt abzuwarten.

Anpfiff im Carl-Benz-Stadion ist am Sonntag um 14 Uhr. Schiedsrichter dieser Begegnung ist Timo Wlodarczak aus Weiterode.

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