VfR-Mäzen Egon Scheuermann: "Wir werden den VfR Mannheim wieder auf Kurs bringen."
VfR-Mäzen Egon Scheuermann: „Wir werden den VfR Mannheim wieder auf Kurs bringen.“
Archiv Oberliga (Fußball) | erstellt am Fr. 07.11.2014
Foto: Auch für den Mäzen und ehemaligen Abteilungsleiter des VfR Mannheim, Egon Scheuermann, ist es eine Saison des „Leidens“.
Eigentlich ist das eine ganz gute Ausgangslage für Trainer und Mannschaft, denn beim Auswärtsspiel beim FSV Hollenbach (morgen, 14.30 Uhr) erwartet niemand ein Erfolgserlebnis.
Hakan Atik noch ohne Punkterfolg
Das ist bei einem erzielten Punkt in 14 Partien auch kein Wunder und auch Hakan Atik wartet als neuer Coach auf Punkte. Alle drei Partien unter seiner Regie gingen verloren. „Ich werde mir ganz genau anschauen, wer in den kommenden Wochen mitzieht“, steht für den Deutsch-Türken trotz der sportlich aussichtslosen Lage viel auf dem Spiel. Es gilt nämlich, den Kader schon in der Winterpause so umzustrukturieren, um in der kommenden Saison die direkte Rückkehr in die Oberliga in Angriff nehmen zu können.
Foto: Auch der neue Coach Hakan Atik konnte noch kein Erfolgserlebnis verbuchen.
Mäzen Egon Scheuermann: „Es wird wieder aufwärts gehen“
„Das wird das Ziel sein“, kündigt Egon Scheuermann an. Der Mäzen und langjährige Abteilungsleiter glaubt fest daran, dass es mit seinem VfR wieder aufwärts gehen kann, wenn die Fehler bei der Kaderzusammenstellung in dieser Saison ausgemerzt worden sind. Seine Unterstützung auf diesem Weg hat er bereits signalisiert, wenngleich er enttäuscht darüber ist,
wie vor dieser Spielzeit der Kader zusammengestellt worden war. „Es gibt zu viele Indianer und keine Häuptlinge“, findet Scheuermann.
Schlechtester Oberligist in Deutschland
Das Ergebnis ist, dass die Rasenspieler aktuell der schlechteste Oberligist in ganz Deutschland sind. In keiner der anderen Oberligen gibt es ein Team, das eine schlechtere Bilanz hat und es ist davon auszugehen, dass sich dies so schnell auch nicht ändert.
Denn auch Atik hat bisher noch nicht die richtige Ansprache an seine Spieler gefunden, um das Gemisch aus mangelnder Qualität und Verunsicherung aufzulösen. Im Moment sieht es so aus, als würden die Leistungen von Woche zu Woche noch schlechter werden. Die falsche Kaderzusammenstellung macht sich negativ bemerkbar und weil die Führungsspieler fehlen, ist es auch kaum vorstellbar, dass sich vor der Winterpause eine deutliche Besserung einstellt.
Foto: Angreifer Göksel Durmus hat seine „Rotsperre“ abgesessen und kann in Hollenbach wieder zum Einsatz kommen.

Sperre von Göksel Durmus beendet
Einzige Hoffnung ist augenblicklich Göksel Durmus, der nach abgesessener Rotsperre wieder in den Kader zurückkehrt. Der Stürmer war in dieser Saison zwar auch noch kein Erfolgsgarant, sorgte in der abgelaufenen Spielzeit mit sieben Toren in vier Spielen aber immerhin dafür, dass der Klub weiterhin Oberligist ist.
„Ich weiß noch nicht, wie die Mannschaft am Samstag aussieht“, will sich Atik nicht festlegen, wer in Hollenbach in der Startformation steht. Weil viele seiner Akteure unter der Woche angeschlagen fehlten, trainierte der Coach mit einem Miniaufgebot und muss erst einmal schauen, wer für die Partie am Samstag überhaupt zur Verfügung steht.
Die Chancen auf ein Erfolgserlebnis sind allerdings gering, denn die Hollenbacher haben gegen die Mannheimer bisher bei den Heimspielen immer gut ausgesehen und wollen mit einem Dreier gegen das Schlusslicht die eigenen Chancen auf einen Spitzenplatz verbessern. Mittlerweile ist es ohnehin soweit gekommen, dass die Klubs in der Oberliga fest mit drei Zählern rechnen, wenn der Gegner VfR Mannheim heißt.
Fotos: AS Sportfotos
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