Joseph Boyamba könnte eine Option für die Startformation sein. AS Sportfoto

Joseph Boyamba könnte eine Option für die Startformation sein. AS Sportfoto

Sieg gegen den Rekordtrainer? ++ SV Waldhof empfängt Viktoria Köln

Waldhof Mannheim | erstellt am So. 20.09.2020

Gerade noch rechtzeitig vor diesem Spiel kann Waldhof-Trainer Patrick Glöckner beim Abschlusstraining am Sonntag wieder auf mehr Personal zurückgreifen, negative Testreihen mit der Mannschaft machen es möglich.

Trotz allgemein steigender Zahlen an Corona-infizierten Personen in Mannheim sind beim SVW keine neuen Erkrankten zu beklagen und alle sind heiß auf den Saisonstart. „Unfassbar geil“ beschrieb Torhüter Jan-Christoph Bartels seine Gefühle schon beim Pokalspiel gegen Freiburg, als nicht einmal 500 Zuschauer im Stadion waren. Diesmal will der SVW rund 4000 Fans ins Stadion lassen, was die Stimmung beim Keeper noch weiter steigern dürfte. Die erlaubte Zuschauerzahl kann aber bis zum Montag vom Gesundheitsamt noch gekippt werden.

Patrick Glöckner konnte bislang aufgrund der Verletzungsmisere in der Vorbereitung keine Stammelf einspielen. „Die Aufstellung habe ich schon im Kopf, aber man weiß ja nie, ob nicht noch vor dem Anpfiff etwas passiert“, erinnerte er an das Schicksal von Marcel Seegert, den es vor einer Woche beim Warmmachprogramm vor dem Freiburg-Match mit einem Bänderriss erwischte. Marco Schuster wird ebenfalls ausfallen. Dagegen ist Max Christiansen laut Glöckner ebenso eine Option für die Startelf wie Joseph Boyamba, dem Neuzugang aus Dortmund.

Dem Gast aus Köln würde Glöckner gerne schlagen, schiebt den Domstädtern aber die Favoritenrolle zu, denn die Viktoria konnte mit Marcel Risse vom 1.FC Köln einen Königstransfer landen und gehört in diesem Jahr zu den Aufstiegsfavoriten. Den Sprung in die 2.Liga soll Pavel Dotchev schaffen. Mit 248 Spielen ist Dotchev der Rekordtrainer der 3. Liga. In 104 Spielen ging er als Sieger vom Platz, ein Sieg gegen Waldhof fehlt aber noch.

Am 6. Juni trafen beide Teams zuletzt aufeinander. Im Geisterspiel gewann der SVW durch einen Doppelpack von Gianluca Korte mit 2:1. Beim Siegtreffer patzte der Kölner Keeper. Unvergessen war auch das Hinspiel, vor allem für Arianit Ferati. Nach einer Waldhöfer 2:0-Führung glichen die spielstarken Kölner aus und Ferati war es vorbehalten, in der Endphase den Sieg für den SVW zu erringen. Doch der Außenstürmer setzte allein vor dem Kasten stehend den Ball um Zentimeter am Pfosten vorbei.

„Neun von zehn solcher Chancen macht er“, meinte seinerzeit Trainer Bernhard Trares. Das lässt hoffen, dass Ferati diesmal erbarmungslos zuschlägt, wenn er wieder in Schussposition kommt.

 

 

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