Spielszene aus der Vorsaison. SV Waldhof vs. TSV 1860 Muenchen - Bentley Baxter Bahn (re, SVW) im Zweikampf mit Marcel Bär (1860).  AS Sportfoto

Spielszene aus der Vorsaison. SV Waldhof vs. TSV 1860 Muenchen - Bentley Baxter Bahn (re, SVW) im Zweikampf mit Marcel Bär (1860). AS Sportfoto

Selbstbewusst zu 1860 München – Der SV Waldhof startet in die 3. Liga

Waldhof Mannheim | erstellt am Do 03.08.2023

Am Samstag wird um 14 Uhr der Anpfiff zur neuen Saison ertönen. Und die erste Hürde ist eine vermeintlich hohe: Der teilweise neuformierte SVW muss sich bei 1860 München beweisen, dass er schon bereit für die neue Spielzeit ist. Gute Erinnerungen hat man an die „Löwen“ nicht. Ende letzter Saison kassierte man dort eine 1:3 Niederlage, in der phasenweise rein gar nichts zusammen gelaufen ist.

Doch das ist Schnee von gestern. Damals war die Saison für Mannheim gelaufen und dieses Mal reist man mit einem anderen Trainer an. Seit diesem Sommer hat Rüdiger Rehm an der Seitenlinie das Sagen. Dies ist ein Übungsleiter mit Stallgeruch, der seine Profikarriere einst beim Waldhof begonnen hat. Auf das Duell bei 1860 freut er sich bereits sehr. „Die Vorfreude ist groß. Bei 1860 sind es immer besondere Spiele. Da ist eine gewisse Anspannung ganz normal. Das vermittle ich auch meinen Jungs, sie gehört zum Fußball dazu. Wenn wir die mal nicht mehr haben, dann hätte ich auch keine Lust mehr ins Stadion zu gehen“, berichtete Rehm auf der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag.

Videomaterial von 1860 wird er ausreichend gesichtet haben. Sonderlich strukturiert sieht es noch nicht aus, was die Münchner abliefern. Die Testpartien liefen eher durchwachsen und hinterließen viele Fragezeichen bei den eigenen Fans. Am Mittwochabend fand quasi die Generalprobe statt. Im Landespokal ging es gegen den 1. FC Stockach, der in der Kreisliga beheimatet ist und somit eigentlich ein leicht zu bespielender Gegner für einen Drittligisten sein sollte. In der Praxis sah das dann etwas anders aus. 1860 gewann zwar mit 5:1, tat sich aber lange sehr schwer. Nach rund einer Stunde lag man nur mit einem Tor (2:1) vorne.

Dies und auch die anderen Testspiele lassen zumindest den Schluss zu, dass es aktuell noch leichter sein könnte gegen die Münchner anzutreten. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Sechziger daheim spielen und dort auch die Favoritenrolle annehmen müssen. Rehm betont: „Mein Analyseteam hat hervorragende Arbeit geleistet, dennoch ist es natürlich schwierig, einen Gegner in der Vorbereitung genau einzuschätzen. In dieser Phase wird viel probiert, auch sie müssen ja einige Neuzugänge einbauen.“ Und weiter: „Im ersten Spiel ist es wichtig, dass man selbst da ist. Wir müssen alles abrufen und den Gegner vor Probleme stellen.“

An der nötigen Unterstützung wird es im Grünwalder Stadion nicht mangeln. Etwa 1400 Fans der Mannheimer werden die Reise mit antreten und hoffen natürlich auf etwas Zählbares. Rehm kann bezüglich des Personals nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Malwin Zok, der dritte Torhüter der Waldhöfer, fällt weiterhin aus.

Rehm hat also die Qual der Wahl.

 

 

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