Archivbild: Waldhofs Wagner (blau) im Duell mit seinem Freiburger Gegenspieler. AS Sportfoto

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Drei Punkte müssen her – Der SV Waldhof empfängt Freiburg 2

Waldhof Mannheim | erstellt am Fr 29.09.2023

Hierbei handelt es sich um die bisherige Ausbeute des SV Waldhof Mannheim, der vor dem 8. Spieltag auf dem 14. Tabellenplatz der 3.Liga rangiert. Dies bereits als besorgniserregend zu bezeichnen, wäre dennoch verfrüht, schließlich spielt man dann doch besser als es die maue Punkteausbeute vermuten lässt. Es sind eigentlich in jedem Spiel Anzeichen dafür zu erkennen, dass sich die Mannschaft steigert, nun gilt es so langsam aber auch die aufstrebenden Leistungen in Punkte umzuwandeln.

Am Samstag soll damit angefangen werden, wenn der SC Freiburg 2 um 14 Uhr im Mannheimer Carl-Benz-Stadion seine Visitenkarte abgibt. Es ist eine Truppe, die sich in der letzten Saison den 2.Platz sichern konnte, aber nicht aufgestiegen ist, weil für 2. Mannschaften in der 3.Liga Endstation ist in Deutschland. Heuer tut man sich deutlich schwerer. Mit 5 Zählern aus 7 Spielen belegt Freiburg den 19. und somit vorletzten Platz.

Gewarnt ist man in Mannheim trotzdem, denn immerhin gelang den Breisgauern vor 2 Wochen ein 2:0 Sieg bei Zweitligaabsteiger Arminia Bielefeld. Außerdem sind Reserveteams stets Wundertüten, wie es auch Waldhof Coach Rüdiger Rehm auf der Pressekonferenz zum Spieltag betonte. Man wisse nie, wie der Gegner letztlich aufläuft. Theoretisch könnten zur Verstärkung Spieler aus dem Bundesligakader abgestellt werden. Ein Szenario, das der SVW selbst ja auch praktiziert. So spielte Angelo Gattermayer, der im Sommer aus Österreich nach Mannheim kam, zuletzt in der Verbandsliga mit.

In Sachen personelle Situation stehen noch viele Fragezeichen da. Erfreulich ist, dass mit Laurent Jans, der in der Defensive auf den Flügeln daheim ist, ein absoluter Leistungsträger wieder zur Verfügung steht. Beim 1:1 in Saarbrücken fehlte er noch wegen einer Gelb-Rot-Sperre aus dem Ulm Spiel. Innenverteidiger Julian Riedel muss nach seiner Roten Karte hingegen noch ein Spiel zuschauen. Ob ihn erneut Marcel Seegert vertreten wird, bleibt abzuwarten, weil auch Malte Karbstein wieder einsatzbereit ist.

Eher unwahrscheinlich scheint ein Einsatz von Jonas Albenas gegen Freiburg zu sein. Der Außenverteidiger musste in Saarbrücken verletzt vom Platz. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass es nur eine eher leichte Zerrung ist. Dennoch konnte er bis dato aber nicht mehr mit der Mannschaft trainieren. Zu allem Überfluss konnten laut Rehm „2, 3 Spieler unter der Woche nicht voll mittrainieren, weil sie angeschlagen“ waren. Um wen es sich dabei gehandelt hat, wollte der Chefcoach nicht verraten, um dem Gegner somit nicht zu viel zu verraten.

Klar erscheint hingegen, dass am Samstag unbedingt dreifach gepunktet werden sollte. Die Saison ist zwar noch jung, doch mit einem weiteren Negativerlebnis würde man noch weiter unten rein rutschen. Und das wäre nach solch einem Umbruch sicher nicht gut, schließlich hoffte man eher darauf, dass sich die junge Mannschaft ganz in Ruhe entwickeln kann. Hängt man aber unten drin, ist es mit der Ruhe erst einmal vorbei, dann kommt vielmehr Druck dazu.

Als Mutmacher kann die 2.Halbzeit in Saarbrücken dienen, nach dem Seitenwechsel hat man sich dort wirklich gut verkauft. Der Aufstiegsaspirant war nach einer ersten Halbzeit, in der SVW zu ängstlich agierte, danach nahezu komplett abgemeldet.

 

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