Dennis Jastrzembski am Ball. Sein Lübecker Gegenspieler versucht ihn vergeblich zu stören. AS Sportfoto
Dennis Jastrzembski setzt auf Sieg des SV Waldhof gegen den Halleschen FC
Waldhof Mannheim | erstellt am Mo. 10.05.2021
…gegen den Halleschen FC, welches am Montag um 19 Uhr angepfiffen wird, absolvierte, sickerte nach und nach durch, dass man, ohne selbst schon gespielt zu haben, den Klassenerhalt bereits geschafft hat.
Die Auswärtssiege von Lübeck und Unterhaching am Sonntag in Meppen und beim FC Bayern München 2 bedeuten, dass der SV Waldhof nicht nur die vier Absteiger, sondern mindestens fünf Teams in der Abschlusstabelle hinter sich lassen wird. Wird also der SVW die Runde gemütlich ausklingen lassen? Nicht, wenn es nach Dennis Jastrzembski geht.
„Wir schauen auf weitere Siege und eine bessere Tabellensituation“, ist der gebürtige Rendsburger mit polnischen Vorfahren mittlerweile auf den Geschmack gekommen. In den ersten Einsätzen, erst Ende Januar war „DJ“ nach Mannheim gekommen, konnten die Fans noch nicht viel mit ihm anfangen. Er überlief mit seiner Schnelligkeit zwar die gegnerischen Abwehrreihen, doch die Flanken kamen nicht an. „Da hatte ich mir mehr erwartet“, lautete das Urteil von Volkes Stimme.
Aber jüngst konnte er sich gegen den VfB Lübeck mit einem Treffer erstmalig in die Waldhöfer Torschützenliste eintragen, auch die Vorlagen kommen inzwischen besser an. Nutznießer in Unterhaching war am letzten Mittwoch Rafael Garcia. Sowohl für polnische als auch für deutsche Jugendauswahlmannschaften hat Jastrzembski schon gespielt, zuletzt lief er für die U20 Polens auf. Was Vereine betrifft, sucht der 21-jährige, der wegen seines lichten Haares wesentlich älter geschätzt wird, noch nach seiner Heimat.
Ausgeliehen hat ihn Hertha BSC Berlin ursprünglich zum Zweitligisten SC Paderborn, doch dort gab es wenig Einsatzzeiten. Nun sammelt er Spielpraxis beim SV Waldhof, das Ende der Leihe ist am Saisonende. Aufgrund seiner starken Auftritte zuletzt wird er wohl auch gegen Halle am Montagabend in der Startelf stehen.
Trainer Patrick Glöckner hatte aus dem letzten Spiel keine verletzten Spieler zu beklagen, so dass die Aufstellung keine großen Änderungen haben wird. Mit einem Sieg, wie ihn sich Jastrzembski wünscht, wird es aber nicht so einfach sein. In den bisherigen drei Drittligaspielen gegen Halle gab es drei Niederlagen, dem SVW gelang kein einziges Tor. Doch da war Jastrzembski ja nicht dabei und der setzt wie erwähnt diesmal auf Sieg.
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