Archivbild. Valmir Sulejmani traf für den SVW beim letzten Aufeinandertreffen gegen Magdeburg im Februar zum 1:0 Bild: Alfio Marino

Archivbild. Valmir Sulejmani traf für den SVW beim letzten Aufeinandertreffen gegen Magdeburg im Februar zum 1:0 Bild: Alfio Marino

Feuer unter dem Dach ++ SV Waldhof empfängt kriselnden 1.FC Magdeburg

3. Liga | erstellt am Fr. 30.10.2020

Zwei vermeintliche Leistungsträger, Jürgen Gjasula und Sören Bertram, wurden für einige Spiele kaum oder gar nicht berücksichtigt und nun sogar vorerst suspendiert.

Beim FCM, der mit schon fünf Niederlagen als Tabellenneunzehnter schon mit dem Rücken zur Wand steht, geht die Angst um. Auch Trainer Thomas Hoßmang ist schon indirekt angezählt und muss langsam, aber sicher um seinen Job fürchten. Nur vier Punkte konnte der FC bislang erringen. Mit einem Sieg am Samstag um 14 Uhr im Carl-Benz-Stadion kann Magdeburg aber nach Punkten mit dem SV Waldhof gleichziehen.

Das heißt nichts weniger als dass auch der SV Waldhof mal anfangen muss, dreifach zu punkten. Die ersten fünf Saisonspiele waren die Blauschwarzen bei vier Unentschieden noch ungeschlagen, doch dann folgten zwei Niederlagen. Als Tabellenfünfzehnter steht somit auch der SVW in diesem Duell zweier Traditionsmannschaften unter Druck.

Vor allem die vielen Gegentore (12) stoßen den Waldhofverantwortlichen auf. Marcel Hofrath und Jan Just, die in der Mehrzahl der Spiele die Innenverteidigung den SVW bildeten, bekommen von Trainer Patrick Glöckner keine Vorwürfe zu hören. An ihnen allein kann man es auch nicht festmachen. Weil Jesper Verlaat, Marcel Seegert und Gerrit Gohlke wegen Krankheit und Verletzung bislang kaum zur Verfügung standen, fehlten dem Coach auch die nötigen Alternativen.

Doch nach und nach kehren alle Abwehrspieler wieder zurück. Verlaat lief in München am letzten Sonntag von Beginn an auf und Seegert kam zu seinem ersten Kurzeinsatz in dieser Spielzeit. Für das kommende Spiel gegen die Magdeburger meldete sich Seegert bereit für einen Einsatz in der Startelf.

Wenn die Abwehr sicher steht, kann Glöckner nur darauf hoffen, dass im Angriff endlich mal der Knoten platzt und die vielen bislang herausgespielten Chancen mehr Ertrag bringen als bisher. In der letzten Saison endeten beide Vergleiche dieser Mannschaften mit einem 1:1-Unentschieden. In der jetzigen Situation wäre dies für beide Clubs wohl zu wenig.

Das Spiel wird nicht nur bei Magenta, sondern auch im Dritten Programm des SWR übertragen.

 

 

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