Dritte Liga: SV Wehen Wiesbaden vs SV Waldhof Mannheim. Kopfball von Moritz Flotho (SV Wehen Wiesbaden, #28) an die Latte des Waldhof Tores: Bild: IMAGO/Beautiful Sports

Dritte Liga: SV Wehen Wiesbaden vs SV Waldhof Mannheim. Kopfball von Moritz Flotho (SV Wehen Wiesbaden, #28) an die Latte des Waldhof Tores: Bild: IMAGO/Beautiful Sports

Ein Sieg ist Pflicht – Der SV Waldhof empfängt Absteiger 1. FC Schweinfurt

3. Liga | erstellt am Fr. 24.04.2026

sport-kurier. Es ist eine Aufgabe für den SV Waldhof Mannheim, die nur mit einem Sieg enden darf: Die Blauschwarzen empfangen am Samstag um 16:30 Uhr den 1. FC Schweinfurt, der das Tabellenende der 3.Liga ziert und nicht mehr vor dem Absturz zu retten ist. Für Mannschaft von Trainer Jermaine Jones, der einst unter anderem als Spieler für die Frankfurter Eintracht am Ball war, ist die Saison demnach gelaufen.

Der Coach selbst hatte zwischenzeitlich für einen Aufschwung in Schweinfurt gesorgt, konnte den Abstieg aber nicht verhindern. Er hat seinen Abschied bereits angekündigt, möchte sich aber sicher noch mit ein paar guten Ergebnisse verabschieden. Auch aus eigenem Interesse, schließlich will er sich sicher für weitere künftige Traineraufgaben empfehlen.

Das Hinspiel hatte es in sich und verdeutlicht noch einmal eindringlich, dass der SVW diesen Gegner auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen sollte. Denn dort rettete man sich gerade noch so mit einem 3:2 Sieg über die Ziellinie und das war eng mit Torhüter Thijmen Nijhuis verknüpft. Der holländische Schlussmann der Mannheimer machte ein sehr gutes Spiel und zeigte in der Schlussphase mit einer Sensationsparade seine ganze Stärke.

Klar ist, dass der SVW sich besser präsentieren möchte als am Sonntag in Wiesbaden, wo die erste Halbzeit katastrophal aus Mannheimer Sicht verlief, und nach dem Seitenwechsel die große Aufholjagd begann und man aus einem 0:3 Rückstand noch ein 3:3 machen konnte. Doch so groß die Erleichterung über die Aufholjagd auch gewesen ist, die Stimmung war getrübt, schließlich zeigte die zweite Halbzeit eindrucksvoll, dass bei diesem Gegner mehr als ein Remis drin gewesen wäre. Waldhofs Chefcoach Luc Holtz wollte deshalb offenbar auch nicht sofort wieder zur Tagesordnung übergehen.

Der Luxemburger betonte bei der Spieltagspressekonferenz am Freitag: „Zunächst haben wir in dieser Woche noch einmal über das Spiel in Wiesbaden geredet.“ Der Übergang auf Schweinfurt sei dann fließend gewesen. „Auch wenn sie als Absteiger feststehen, fighten sie noch in jedem Spiel. Gegen Rostock haben sie ein Unentschieden geholt. Wir dürfen nicht an die erste Halbzeit in Wiesbaden anknüpfen, wenn wir die Punkte holen möchten. Schaffen wir das, denke ich schon, dass wir die 3 Punkte hier behalten können.“

Unter der Woche standen 1:1 Situationen im Vordergrund, aber auch die Arbeit gegen den Ball kam nicht zu kurz.

Die Bilanz war zuletzt nicht die beste von 15 möglichen Punkten holten die „Buwe“ nur 6 Zähler. Holtz erklärte dazu: „Wir haben da 3 Unentschieden, einen Sieg und eine Niederlage erspielt.“ Ihm habe oft die Effektivität gefehlt, wie beispielsweise beim 1:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim II. „Dieses Spiel müssen wir normalerweise auch gewinnen. Es geht jetzt darum, dass wir effektiver werden und endlich auch mal zu Null spielen. Wir dürfen nicht immer so viel herschenken“, sagt er auch mit Blick bereits auf die kommenden Spielzeit, in der man gerne weiter oben angreifen würde in der Tabelle.

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