SV Waldhof Mannheim - Rot-Weiss Essen am 16.09.2026 im Carl-Benz-Stadion in Mannheim. Thijmen Nijhuis (SV Waldhof Mannheim ). Bild: IMAGO/Markus Endberg

SV Waldhof Mannheim - Rot-Weiss Essen am 16.09.2026 im Carl-Benz-Stadion in Mannheim. Thijmen Nijhuis (SV Waldhof Mannheim ). Bild: IMAGO/Markus Endberg

Der Druck nimmt zu: Der SV Waldhof empfängt Münster

3. Liga | erstellt am Sa. 19.09.2026

sport-kurier. Von einem Schicksalsspiel zu sprechen, wäre sicher etwas zu weit hergeholt. Allerdings dürfte bei Rui Mota, dem Chefcoach des SV Waldhof Mannheim, der Puls schon ein wenig in die Höhe gehen, wenn er mit seiner Truppe am Sonntag im Mannheimer Carl-Benz-Stadion auf den Zweitligaabsteiger Preußen Münster trifft. Denn es ist das letzte Spiel vor der Länderspielpause und das sollte definitiv mal keineswegs in den Sand gesetzt werden. Schließlich steht danach die mehrwöchige Länderspielpause an und somit hat man keine Chance auf dem Platz schnell für Wiedergutmachung zu sorgen.

Der Blick auf das Tableau ist ernüchternd dieser Tage. Der SVW steht zwar auf dem 12. Tabellenplatz, das hört sich jedoch beruhigender an, als es tatsächlich ist. Schließlich beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang nur ein mickriges Pünktchen: Der SV Meppen hat 6 Zähler nach 6 Spielen gesammelt, die Blauschwarzen, die so vielversprechend in die Saison gestartet waren, 7 auf der Habenseite.

Leicht wird es für die „Buwe“ am Sonntag ab 16.30 Uhr nicht werden. Mit Münster gastiert der derzeitige Vierte der Tabelle in der Kurpfalz. Die Preußen haben bis dato 11 Punkte gesammelt, was andererseits natürlich auch verdeutlicht, wie eng noch alles beisammen ist. Mit einem Sieg hätte Mannheim ruckzuck wieder den Anschluss nach oben hergestellt. Hoffnung macht, dass beim 1:2 gegen Rot-Weiß Essen am Mittwoch nicht alles schlecht war. Der SVW führte mal wieder durch den Treffer von Keumo in der 63. Spielminute, ehe man das Spiel wieder aus der Hand gegeben hat.

Und genau hier gilt es auch anzusetzen. Waldhof muss lernen, hinten sicherer zu stehen, nur so kann man auf die Erfolgsspur einbiegen. Beim 1:0 bei Wehen-Wiesbaden glückte das am vergangenen Sonntag, was jedoch auch mit viel Unvermögen bei den Hausherren zusammenhin, die 2, 3 sehr gute Möglichkeiten ausgelassen hatten.

Gegen Münster kann es nur ein Ziel geben und auch Mota spricht nicht lange um den heißen Brei herum: „Unser Ziel sind die 3 Punkte. Das ist aber immer so, im letzten Spiel haben wir ordentlich gespielt, es aber leider nicht geschafft zu gewinnen.“ Vor dem Kontrahenten hat er Respekt und tippt auf einen engen Kampf, weil Münster gut in die Saison gestartet sei. „Wir sind nicht glücklich mit der Situation. Aber wir müssen auch schauen, was wir gut gemacht haben und da gab es ein paar Sachen. Wir spielen offensiv einen guten Fußball und erarbeiten uns gute Chancen. Es ist so, dass wir schon mehr Punkte hätten haben können“, ergänzte er. „Der Prozess dauert länger, als wir es uns alle wünschen, aber die Punkte werden kommen, wenn wir so weiterarbeiten.“

Personell hat sich zum Mittwoch nichts verändert. Adama Diakhaby, Jascha Brandt, Yannis Hör, Kusthrim Asallari, Lucien Hawrluk fallen weiter aus.

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