05.09.2026, xhettx, Fussball 3.Liga, SV Waldhof Mannheim - SC Verl v.l. Tor zum 0:1 für den SC Verl! Tim Heike (SC Verl, 25) schneller als Julian Rieckmann (SV Waldhof Mannheim, 21). Foto: IMAGO/Jan Huebner

05.09.2026, xhettx, Fussball 3.Liga, SV Waldhof Mannheim - SC Verl v.l. Tor zum 0:1 für den SC Verl! Tim Heike (SC Verl, 25) schneller als Julian Rieckmann (SV Waldhof Mannheim, 21). Foto: IMAGO/Jan Huebner

Der SV Waldhof kassiert beim 0:1 gegen Verl die zweite Pleite in Folge

3. Liga | erstellt am So. 06.09.2026

sport-kurier. Im Fußball gewinnt am Ende der, der die Tore schießt. Und das glückte dem SV Waldhof am Samstagmittag im Carl-Benz-Stadion ganz und gar nicht. Die „Buwe“ unterlagen dem SC Verl mit 0:1 (0:1). Dies ist ein Endergebnis, das nach 90 Minuten nur schwer zu erklären war, schließlich hatte der SVW die erste Halbzeit klar dominiert und auch genug Möglichkeiten, Tore zu erzielen.

Extrem viel Pech am Kickstiefel hatte Goncalo Gregorio. Der Portugiese im Dress der Blauschwarzen vergab eine Chance nach der anderen. In der 25. Spielminute kam er auf Höhe der Fünfmeterraum Linie frei zum Kopfball, brachte ihn aber nicht im Gehäuse unter. Pech hatte er in der 35. Minute, als er einen Freistoß über die Mauer hob und nur um Zentimeter verzog. Und als alle schon damit rechneten, dass es für die Hausherren nur mit einem torlosen Remis in die Pause geht, kassierte man plötzlich sogar noch das 0:1. Heike traf in der 44. Minute nach einem Konter aus kurzer Distanz. Ob das Tor hätte zählen dürfen, ist jedoch fraglich, denn in der Entstehung ging wohl eine Abseitsstellung voraus. Zumindest lassen die TV Bilder stark darauf schließen.

Da es in der 3.Liga aber nach wie vor keinen Videobeweis gibt, muss man das so akzeptieren. Letztlich war es aber auch nicht das Schiedsrichtergespann, dass Schuld an der Pleite war. Gregorio sicher auch nicht, ihn verantwortlich zu machen, wäre unfair. Allerdings tat er weiterhin nicht das, was ein Stürmer tun sollte. Nach dem Seitenwechsel wurde er mit einer butterweichen Flanke in Tornähe gefüttert. Vor ihm stand nur noch der Gästetorhüter Schlieck, der aus seinem Tor kam, aber zu spät dran war. Es hätte wohl gereicht, wenn Gregorio den Ball nur irgendwie berührt hätte, um ihn in den Kasten zu befördern, doch er brachte das Kunststück fertig und traf den Ball gar nicht (53. Minute).

Lukas Kluenter (#24, SV Waldhof Mannheim) ist enttaeuscht, wie das gesaamte Team des SV Waldhjof Mannheim nach dem Schlusspfiff. Spiel SV Waldhof Mannheim – SC Verl, in der 3. Liga, 4. Spieltag Saison 2026-2027. Bild: Lukas Adler

Chefcoach Rui Mota probierte es in der zweiten Halbzeit mit dem vollen Wechsel-Kontingent. Doch besser wurde es nicht. Mit den Auswechslungen von Mittelfeldspieler Diego Michel und Lovis Bierschenk, die beide in der 62. Spielminute das Feld räumen mussten.

Nach der Partie bekam die Mannschaft den Unmut der Fans zu spüren. Er setzte erstmals Buhrufe und Pfiffe, wie man es vom Waldhof so in den letzten Jahren nie gekannt hat. Doch das dürfte auch mit den ersten Spielen zusammenhängen, wo man gezeigt hatte, dass man viel leisten kann. Nun kommt es so rüber, als würde sich die Waldhof Elf nicht voll reinhängen.

Mota betonte nach dem Spiel: „Wir haben gut gespielt und uns Chancen erarbeitet. Das Gegentor war für mich nicht regulär. Man kann heute enttäuscht sein, aber nur über das Ergebnis an sich. In den letzten 15 Minuten hätte ich mir mehr Kreativität gewünscht.“

SV Waldhof Mannheim: Nijhuis – Okeke, Klünter, Kammerknecht, Keuno – Michel (62.Thill), Müller (73.Mickels), Rieckmann (73.Thalhammer), Bierschenk (62.Sarenren Bazee) – Ulbricht, Gregorio (72.Boyd)

SC Verl: Schlieck – Berner (46.Vogler), Lehmann, Seidel, Kijewski – Waidner, Mesanovic – Leipold (87.Foti), Clausen (76.Otto), Farouk (80.Kaube) – Heike (76.Wessig)

Schiedsrichter: Nouhoum (Fürstenfeldbruck)
Zuschauer: 8642
Tor: 0:1 Heike (43.)

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