Darnell Keumo (SV Waldhof Mannheim, #17), Janne Eckehardt Berner (SC Verl, #34) Fussball: 3. Liga, 4. Spieltag, SV Waldhof Mannheim vs. SC Verl am 05.09.2026 in Mannheim (Carl-Benz-Stadion). IMAGO/STEINSIEK.CH
Der Druck nimmt zu – Der SV Waldhof gastiert in Wiesbaden
3. Liga | erstellt am Sa. 12.09.2026
sport-kurier. Beim SV Waldhof Mannheim ist man auf dem besten Weg von einem vielversprechenden Saisonstart in die erste Krise der noch jungen Saison zu geraten. Die Blauschwarzen verließen zuletzt zweimal als Verlierer den Platz und dürften bei einer neuerlichen Niederlage am Sonntag (Anpfiff der Begegnung ist um 16.30 Uhr) endgültig auf dem harten Boden der Tatsachen gelandet sein. Die Truppe von Headcoach Rui Mota muss beim SV Wehen Wiesbaden ihre Visitenkarte abgeben.
Dieser Gegner ist noch schlechter als die „Buwe“ aus den Startlöchern gekommen. Während Mannheim in 4 Spielen ebenso viele Zähler auf die Habenseite ziehen konnte, hat Wiesbaden erst 2 Punkte geholt und rangiert somit auf dem 20. und zugleich letzten Platz in der 3.Liga. Der entspricht definitiv nicht dem eigenen Selbstverständnis, denn der ehemalige Zweitligist rückt nach wie vor nicht von seinem Saisonziel ab und das heißt nach wie vor Aufstieg. Was sicher auch damit zusammenhängt, dass nach 4 Spieltagen noch nicht viel passiert ist. Außerdem gelangen Wiesbaden an den letzten beiden Spieltagen durchaus Erfolgserlebnisse. Gegen Rot-Weiß Essen (0:0) und bei Hansa Rostock (1:1), die beide zu den Topteams der Liga zählen, wurde zumindest nicht verloren. Gegen den SVW soll jetzt der erste „Dreier“ herausspringen.
Die nötige Unterstützung von den Rängen wird der SVWW in einem Heimspiel haben, allerdings wird man wohl in Unterzahl sein, was die Besucherzahlen in den Fanblöcken angeht. Den kurzen Weg aus Mannheim werden mindestens 1600 Anhänger in Kauf nehmen. Da online weiter Tickets verfügbar sind, dürfte man sich am Ende wohl im 2000er Bereich bewegen. Mota freut das. „Das ist sehr bedeutend und wichtig für uns, wenn du den 12. Mann draußen hast. Das beruhigt uns.“
Die Bilanz aus einem Sieg, einem Remis und 2 Niederlagen beurteilt er folgendermaßen: „Ich bin jetzt als Trainer und als Psychologe gefragt. Wir kommen aus 2 Niederlagen, aber es waren verschiedene Niederlagen. Gegen Havelse waren wir unterlegen. Aber beim 0:1 gegen Verl hatten wir viele gute Chancen und haben gut gespielt. Das war eines von diesen Spielen, von denen du 9 gewinnst und eines verlierst. Aber es ist nicht genug, nur die Chancen herauszuspielen. Wir haben daran gearbeitet“, betonte Mota. „Wir sind in einer Entwicklung und gehen Schritt für Schritt.“
Über Wiesbaden weiß er Bescheid. Sie seien ein Team mit großen Zielen in dieser Saison. „Wiesbaden ist körperlich sehr stark, mit guten Stürmern. Es wird schwierig für uns. Wir müssen genauso stark dagegenhalten. Insbesondere bei den ersten und zweiten Bällen. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und eine Strategie festgelegt. Wir werden alles versuchen, um die 3 Punkte zu holen.“
zurück