Fabian Köbler (3 Mitte) umringt von zwei Rohrhofer Spielern (rechts) Pascal Wasow (links) Christoph Popp. Bild: lofi

Fabian Köbler (3 Mitte) umringt von zwei Rohrhofer Spielern (rechts) Pascal Wasow (links) Christoph Popp. Bild: lofi

Spielabbruch +++ Der Sportkurier im Interview mit Plankstadts Abt’leiter Ralf Waldherr +++ „Ich kann den Spielabbruch des SV Rohrhof nicht verstehen.“

Kreisklassen | erstellt am So. 16.08.2015

Die Rohrhofer sahen sich beim Kreispokalspiel (3.Runde) durch die Entscheidungen von Schiedsrichter Dennis Boyette sehr benachteiligt.

Nach der zweiten Roten Karte gegen seine Spieler, räumte Rohrhof das Feld. Musie Sium: „Die Emotionen waren hoch gekocht. Ich wollte nicht, dass da noch weitere Platzverweise erteilt werden. Wir haben das im Interesse unseres ersten Saisonspiels am kommenden Sonntag gemacht“, so der Rohrhofer Cheftrainer.

Zuvor wollte man auf Rohrhofer Seite zwei irreguläre Gegentreffer gesehen haben und zwei eigene Treffer wurden nicht anerkannt. Zudem soll auch mindestens die Rote Karte gegen Giuseppe Carotenuto völlig überzogen gewesen sein.
Der Sportkurier hat nach mehrfachen Versuchen, Plankstadts Abteilungsleiter Ralf Waldherr erreichen können, damit man eine zweite Meinung zu den Vorkommnissen und der SR-Kritik hat.

In einem Interview schildert Ralf Waldherr seine Eindrücke von dem gestrigen Spiel.

Savas Badalak (rechts) enteilt Ibrahim Hamza. Bild: lofi

Sportkurier: Herr Waldherr, die Emotionen kochten gestern wohl sehr hoch, beim Pokalspiel gegen den SV Rohrhof. Wie haben Sie das alles gesehen?

RALF WALDHERR: Ja, schade, dass der SV Rohrhof das Spiel nicht zu Ende gespielt hat. Es war eigentlich grundsätzlich eine faire Begegnung. Ich persönlich sah da keinen zwingenden Grund, hier wegen der Vorkommnisse den Platz frühzeitig zu verlassen.

Sportkurier: Zwei ihrer erzielten Treffer sollen irregulär gewesen sein. Rohrhof dagegen, habe zwei Tore nicht anerkannt bekommen.

RALF WALDHERR: Vielleicht sieht man das auf Rohrhofer Seite so, wir haben da eine andere Auffassung. Das 1:0 war ein reguläres Tor, da gibt es keine zwei Meinungen dazu. Das 2:0 sah wohl etwas abseitsverdächtig aus, aber ob es wirklich abseits war? Das 3:0 fiel nach einem Konter regulär, wurde also verdientermaßen anerkannt. Von Rohrhof habe ich nicht wie geschildert zwei Tore gesehen. Es war eine Situation, bei der das Leder auf oder knapp hinter der Torlinie gewesen sein soll. Ich kann das nicht beurteilen, ob der Ball hinter der Linie war, dazu stand ich zu weit weg. Es war sicher eine strittige Situation.

Sportkurier: Die Roten Karten gegen Rohrhofs Deniz Acikgüloglu (70.), Giuseppe Carotenuto (79.) und Pascal Wasow nach Spielende. Wie sahen Sie das?

RALF WALDHERR (Foto rechts): Rot gegen Acikgüloglu, das kann man geben. Er hat unserem Verteidiger an unserem Sechzehner von hinten die Füße weggezogen. Rot gegen Carotenuto war absolut richtig. Christian Herrmann hatte sich um Carotenuto gedreht und sich den Ball vorgelegt. Er hat Hermann von hinten die Füße weggezogen. Da war kein Ball mehr im Spiel. Zum Rot gegen Wasow kann ich nichts sagen, da ich nicht dabei war. Er soll wohl den Schiedsrichter nach dem Spielabbruch beleidigt haben. Gehört habe ich jedoch nichts.

Sportkurier: Ihr Fazit vom Spiel?

RALF WALDHERR: Rohrhof hat sich unserem Verein und unserer Mannschaft gegenüber gestern fair verhalten, da gibt es nichts zu kritisieren. Ich denke aber, sie haben wegen dem abseitsverdächtigen 2:0 und dem Ball, der angeblich knapp hinter der Linie war, gegen die weiteren Entscheidungen des Schiedsrichters überreagiert. Die roten Karten während des Spiels waren wie bereits erwähnt, unseres Erachtens voll berechtigt, auch wenn es der SV Rohrhof anders sieht.

Sportkurier: Vielen Dank für die Stellungnahme.

RALF WALDHERR: Nichts zu danken, gerne geschehen.

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