Reiner Hollich feiert ersten Sieg mit der TSG 62/09 Weinheim
Reiner Hollich feiert ersten Sieg mit der TSG 62/09 Weinheim
Archiv Verbandsliga (Fußball) | erstellt am Mo. 07.04.2014
Foto: Nach langer Durststrecke durften die Weinheimer endlich mal wieder einen Sieg bejubeln / Archivbild.
Gut, da war die Winterpause dazwischen, aber in konkreten Zahlen ausgedrückt – sind das trotzdem 11 sieglose Spiele gewesen. Nur zwei Remis und somit zwei von möglichen 33 Punkten geholt. Schlimmer geht’s kaum noch. Das ist die Spielbilanz eines potentiellen Absteigers.
Absteigen wollen die Weinheimer nicht, deshalb holte man auch den erfahrenen Übungsleiter Reiner Hollich an die Bergstraße. Aber der konnte sich bisher weder an der schönen Landschaft noch am Spiel seiner Mannschaft begeistern, seit seinem Amtsantritt. Darunter haben auch die Zuschauerzahlen gelitten, denn gegen den ruhmreichen VfB Eppingen fanden nur noch 90 Zuschauer den Weg ins Sepp-Herberger Stadion. Solche Zahlen hat auch der eine und andere B-Ligist zu liefern.
Reiner Hollich hatte zudem große personelle Probleme zu beklagen. Fabian Wild, Attila Laskai und Timo Gebhard fielen wegen einer Virusinfektion aus. Aber der Ex-Waldhof-Coach baute sein Team geschickt um, so dass eine überlegene Weinheimer Mannschaft durch Nils Makan den vielumjubelten Führungstreffer in der 53. Minute erzielte. Danach versiebte Chris Hiller einen Foulelfmeter (66.), ehe Antoni in der 75. Minute das 2:0 markierte. In der Folge hatten Sorda (77.) und Maxein (79.) die Chancen auf 3:0 zu erhöhen.
Aber wie es nun mal so ist, wenn einem das Glück nicht auf der Seite steht. Stefan Beierle war bei den Eppingern in die Partie gekommen und der verkürzte kurz nach der vergebenen Chance von Maxein auf 2:1 (79.). Und wieder ging die Angst um im Sepp-Herberger Stadion. Gegen bieder spielende Kraichgauer zitterten sich die Weinheimer zu einem 2:1 Sieg, der bei besserer Chancenverwertung hätte deutlicher ausfallen müssen.
In den nächsten Wochen geht es für die Weinheimer gegen Sandhausen, Schwetzingen und Spöck. Da sind mindestens vier Punkte Pflicht, ansonsten könnten die Weinheimer noch in akute Abstiegsgefahr geraten.
Foto: Rhein-Neckar Picture