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TSG 91/09 Lützelsachsen: Sportkurier-Serie – Rückblick Kreisliga Mannheim Hinserie 2012/2013

Archiv Kreisliga (Fußball) | erstellt am So. 20.01.2013

Nie zuvor gab es einen solch großen und umfangreichen Rückblick von einer Kreisliga-Hinserie. Stand 20. Januar (ohne Lützelsachsen) wurden die Kreisligaartikel (Rückblick Hinserie) „sage und schreibe“ 12.844 Mal aufgerufen. Eine stolze Zahl, die uns in unserer Arbeit bestätigt. Vielen Dank hierfür.

TSG 91/09 Lützelsachsen:

Die Bergsträßer gehören zu einer Vielzahl von Mannschaften, die am Ende der Hinserie zwar auf einem scheinbar guten Mittelfeldplatz stehen, aber bei näherer Betrachtung auch gleichzeitig abstiegsgefährdet sind. Nur drei Punkte Vorsprung auf den drittletzten und somit direkten Abstiegsplatz sind ein dünnes Polster, wenn es bald in die Rückserie geht.  

In der Vorsaison zur Rückrunde geschwächelt

Die Mannschaft von Cheftrainer Alexander Knauff und Co-Trainer Thomas Rittersberger war in der Spielzeit 2011/2012 in der Hinserie eines der Überraschungsteams der Liga. Mit 25 Punkten standen die Lützelsachsener auf dem 4. Tabellenplatz und die Liga staunte über den forsch aufspielenden Aufsteiger. In der Rückrunde kam dann der Einbruch: Nur 15 Punkte aus 15 Spielen und damit drittschwächstes Team. Wäre das Punktekonto nicht so gut aufgefüllt gewesen, so hätte die Knauff-Elf den Gang in die Kreisklasse A antreten müssen.

Foto: Spielszene aus SG Oftersheim-TSG Lützelsachsen / Bild: Oechslerltzel-oft-oechsler

Sechs Neuzugänge und drei Spielerabgänge

Mit Bakar Yakup (CF Atletico Weinheim), Rene Knapp (TSG Weinheim II), Robert Spahn (Wormatia Worms II), Kenan Yücel, Matthias Schröder und Timo Sattler (alle eigene Jugend) verzeichnete die TSG zu Saisonbeginn insgesamt sechs Neuzugänge. Den Club hatten Ömer Yücel (Anatolia Birkenau), Kudret Kul und Oguzhan Kul (beide FV Leutershausen) verlassen. luetzelsachsen

„Wir wollen uns in der Spielzeit 2012/2013 in der Kreisliga etablieren und möglichst den 8. Platz aus der Vorsaison bestätigen“, so Alexander Knauff vor der Saison. Der Start in die neue Spielzeit verlief jedoch nicht nach Wunsch. Einer knappen Heimniederlage gegen Edingen-Neckarhausen (0:1), folgte eine 5:4 Niederlage beim FV 03 Ladenburg. Landesligaabsteiger SpVgg. Sandhofen wurde zu Hause mit 2:0 bezwungen, aber die Woche darauf setzte es bei dem keineswegs stark aufspielenden SV Enosis mit 2:1 die dritte Niederlage im vierten Saisonspiel.

„Licht und Schatten“ wechselten sehr schnell

Sollte es eine Zittersaison werden? Die Antwort gab die Mannschaft auf dem Platz – der ASV Feudenheim wurde mit 1:0 besiegt und im Bergstraßenderby fegten die Lützelsachsener den Nachbarn Leutershausen mit 5:1 Toren vom Platz. Nach 6 Spieltagen stand eine ausgeglichene Spielbilanz bei 13:9 Toren zu Buche. Wer aber gedacht hatte, die letzten beiden Siege hätten beflügelnd gewirkt, sah sich getäuscht. Zwei Punkte und magere 1:3 Tore aus den nächsten vier Verbandsspielen ließ die Knauff-Elf auf den viertletzten Tabellenplatz abrutschen.

Zum Glück kam da Aufbaugegner SC Pfingstberg, der noch punktlos war. Mit einem glanzlosen 4:1 Auswärtssieg wurde der freie Fall verhindert. Auch wenn die TSG 91/09 danach gegen die SpVgg. Wallstadt (2:4) und beim SV Schriesheim (2:1) unterlag, so war die Leistung der Bergstraßenkicker gut gewesen. Insbesondere gegen den Tabellenführer Wallstadt hielt man stark dagegen, verlor erst in der Schlussphase.

Zum Ende der Hinserie stark verbessert 

Der positive Trend setzte sich in den letzten beiden Hinrundenspielen fort. Die SG Oftersheim wurde mit 5:1 Toren regelrecht vorgeführt und bei den zuletzt starken Hockenheimern, holte man einen 2:0 Auswärtssieg. Die beiden letzten Siege waren ungemein wichtig, denn ohne die „Dreier“ hätten die Lützelsachsener auf dem vorletzten Tabellenplatz überwintern müssen.

Mit Offensivspieler Dennis Griethe haben sich die Lützelsachsener zur Winterpause verstärkt. Griethe kam vom A-Ligisten TSV Sulzbach und spielte vor zwei Jahren schon einmal für die TSG. Die Bergsträßer müssen in der Rückrunde mehr Stabilität zeigen. „Licht und Schatten“ wechseln bei kaum einem Team stärker, als bei der Elf von Knauff/Rittersberger. Sollte dies gelingen, so dürfte auch die Kreisliga-Saison 2013/2014 mit der TSG 91/09 stattfinden.

Foto oben: TSG Lützelsachsen

Der Sportkurier wertet die Hinserie mit:

mitte


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