SV Rohrhof siegt beim ASV Feudenheim 3:4 (1:3) und zieht ins Kreispokal-Finale ein

SV Rohrhof siegt beim ASV Feudenheim 3:4 (1:3) und zieht ins Kreispokal-Finale ein

SV Rohrhof siegt beim ASV Feudenheim 3:4 (1:3) und zieht ins Kreispokal-Finale ein

Archiv Kreisliga (Fußball) | erstellt am Fr. 28.03.2014

Foto oben: Rohrhofs Daniel Bittmann kann den Ball ueber das Tor lenken beim Spiel des Kreispokal ASV Feudenheim – SV Rohrhof.

Auf beiden Seiten fehlten einige Stammkräfte, aber jammern galt weder bei Feudenheims Coach Karlheinz Lohnert (Foto rechts), noch bei Rohrhofs Trainer Musie Sium im Vorfeld dieser Partie.

„Wir haben einen 18 Mann-Kader und wenn da einige Spieler ausfallen, dann müssen die anderen ran. Mein Vertrauen haben sie“, so Sium. Bei Feudenheim musste Arbnor Tofaj auf der Bank Platz nehmen. „Er hat sich beim Spiel in Schriesheim verletzt, ob er spielen kann ist eher unwahrscheinlich“, so Lohnert vor dem Spiel.

 

Rohrhofs Trainer Musie Sium fehlte krankheitsbedingt

Und noch jemand fehlte bei dem Halbfinalspiel – es war der Rohrhofer Trainer Musie Sium, der krankheitsbedingt dieser wichtigen Partie nicht beiwohnen konnte. Für ihn übernahmen die Co-Trainer Daniel Zöllner und Leo Palazzo die Verantwortung für die Mannschaft.

Das Spiel begann recht ausgeglichen und nach 11 Minuten mit der Rohrhofer Führung. Nach einem Eckball schaltete Tobias Termin am schnellsten und netzte zum 0:1 für die Gäste ein. Feudenheim schüttelte sich kurz, dann ging es wieder nach vorne. Es war Sven Hildenbrand, der bereits in der 25. Minute den 1:1 Ausgleich besorgte. „Da waren wir wieder im Spiel, aber gegen das 1:2 der Rohrhofer war man machtlos“, musste Lohnert anerkennen.

 

Lohnert: „Wir haben uns bei den Gegentreffern durch Standards nicht gut verhalten.“

Nach einem Abschlag nahm Daniele Parisi den Ball aus 30 Metern kurz an und „donnerte“ das Leder unhaltbar für Keeper Patrick Holch zur erneuten Führung (36.), zum 1:2 in die Feudenheimer Maschen. „Da kann ich niemandem einen Vorwurf machen, so ein Tor kassiert man nicht alle Tage“, nahm Lohnert den erneuten Rückstand als unvermeidlich hin. Weniger erfreulich zeigte sich der Feudenheimer Trainer beim Treffer zum 1:3 (45.) durch Christoph Popp. Erneut war es eine Standardsituation, die einen Gegentreffer brachte. „Wir waren da wie beim 0:1 nicht gut gestaffelt. Normalerweise bekommen wir wenige Gegentore durch Standards, aber da waren wir nicht gut sortiert“, war Lohnert zur Pause leicht verärgert.

Foto: Feudenheims Marcel Reich (weißes Dress) gegen Rohrhofs Marc Schinkel beim Spiel des Kreispokal ASV Feudenheim – SV Rohrhof.
In der 2. Halbzeit nahm das Spiel an Fahrt auf und die Feudenheimer drängten auf den Anschlusstreffer. Und der fiel auch in der 66. Minute durch Maximillian Blass zum 2:3. Sollte da jetzt was gehen? Bereits drei Minuten später hatten die Rohrhofer nach einem gut vorgetragenen Konter durch den zweiten Treffer von Daniele Parisi auf 2:4 (69.) erhöht. ASV-Coach Karlheinz Lohnert reagierte sofort und brachte den angeschlagenen Arbnor Tofaj in der 70. Minute ins Spiel. Er war noch keine Minute auf dem Platz, da traf Tofaj zum 3:4 (71.).

Jetzt war nochmals richtig Spannung in dem Pokalfight. Feudenheim drückte und hatte Ausgleichschancen, auf der anderen Seite konterte Rohrhof richtig gut und hätte auch das 3:5 erzielen können. „Da gaben sich beide Mannschaften nichts“, sagte auch Lohnert nach dem Spiel.

Foto: Dichtes Gedränge im Rohrhofer Strafraum. Torhüter Daniel Bittmann fängt den Flankenball.
Die letzte Chance des Spiels hatte Feudenheims Boris Bösch, der in der 90. Minute in den Strafraum eindrang und nach einem Dribbling von einem Rohrhofer gefoult wurde. Anstatt hinzufallen, nahm Bösch den nächsten Kontakt zu dem runden Leder im Sechzehner auf und schoss knapp am Tor vorbei. Lohnert: „Ich hätte da auch keinen Elfmeter mehr gepfiffen, nachdem Bösch den Vorteil in Betracht zog und frei vor dem Tor schießen konnte. Lässt er sich fallen, gibts Elfmeter“, war sich der ASV-Trainer sicher.

Karlheinz Lohnert: „Ich gratuliere dem SV Rohrhof zum Einzug ins Kreispokalfinale. Wer auswärts vier Tore erzielt, der ist dann auch nicht unverdient weitergekommen.“
Der Sportkurier erreichte den an Grippe erkrankten Musie Sium telefonisch: „Ich bin sehr erleichtert, dass wir nach 2011 erneut den Einzug ins Kreispokal-Endspiel geschafft haben. Es war für mich der Horror, nicht bei diesem Spiel dabei gewesen zu sein. Ich bin stolz auf die Mannschaft und jetzt wollen wir natürlich am 1. Mai auch das Finale gegen starke Seckenheimer gewinnen. In einem Finale kannst du keine andere Zielsetzung haben“, so Musie Sium.

ASV Feudenheim – SV Rohrhof 3:4 (1:3)

ASV Feudenheim: Patrick Holch-Sven Hildenbrand,    Andreas Gerling, Ilham Yilmaz, Andreas Zeller, Dennis Kremer (81. Onur Ünlü), Marcel Reich (71. Arbnor Tofaj), Patrick Pisch (46. Maximillian Blass), Tobias Holch (77. Marius Schmitt), Somsay Bayrasy (71. Boris Bösch), Stefan Vierling        
    
SV Rohrhof: Daniel Bittmann-Karim Hammami, Deniz Acikgüloglu, Dennis Simon (90. Rehwad Traigeika), Christoph Popp,    Daniele Parisi, Cihan Burgurcu (46. Pierpaolo Greco), Tobias Termin, Stefano Parisi (46. Pietro Palazzo), Marc Schinkel (72. Nils Pohlmann), Marco Marchi (88. Jonas Martin)
    
    
Tore: 0:1 Tobias Termin (11.), 1:1 Sven Hildenbrand (25.), 1:2 Daniele Parisi (36.), 1:3 Christoph Popp (45.), 2:3 Maximillian Blass (66.), 2:4 Daniele Parisi (69.), 3:4 Arbnor Tofaj (71.)
Schiedsrichterin: Sonja Kuttelwascher  1. Assistent: Arthur Mounchili Njoya  2. Assistent: Paul Roßteutscher    

 

Fotos: Rhein-Neckar Picture/SPK
    
   

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