Jan Hendrik Marx (blau) fällt beim SV Waldhof noch auf unbestimmte Zeit aus (Archivbild) Bild: AS Sportfoto

Jan Hendrik Marx (blau) fällt beim SV Waldhof noch auf unbestimmte Zeit aus (Archivbild) Bild: AS Sportfoto

SV Waldhof trifft mit dem MSV Duisburg auf den nächsten Krisenclub

3. Liga | erstellt am Di. 24.11.2020

Beim torlosen Unentschieden holten beide Kontrahenten je einen Punkt. Nun geht es am Dienstag um 19 Uhr wieder gegen einen Krisenclub, denn auch beim MSV Duisburg brennt der Baum.

Rückblick: Was waren das für Spektakelspiele in der letzten Spielzeit, als der SV Waldhof und der MSV Duisburg die Klingen kreuzten. Im Rückspiel drehten die Kurpfälzer im Wedaustadion, welches mittlerweile Schauinsland-Reisen-Arena heißt, nach einem 0:2-Pausenrückstand das Spiel noch in einen 3:2-Erfolg. Die Torschützen des SVW hießen seinerzeit Gianluca Korte und Marco Schuster.

Spektakulär war schon das Hinspiel im Carl-Benz-Stadion, bei dem sich Torwart Markus Scholz einen Kreuzbandriss zuzog. Nach einem 2:3-Rückstand gewann Waldhof noch mit 4:3. Bis zur Corona-Pause im März waren beide Clubs auf dem besten Weg, den direkten Aufstieg in die 2.Liga zu schaffen, doch in den restlichen elf Spielen wurden beide Teams noch abgefangen.

In dieser Saison treffen zwei Mannschaften aufeinander, die momentan noch nicht ganz vorne mitspielen. Der MSV befindet sich nach der 0:4-Schlappe am letzten Freitag gegen Aufsteiger SC Verl sogar in einer handfesten Krise. Nach dem Abpfiff wurden Trainer und Mannschaft von etwa 50 Fans vor dem Stadion zur Rede gestellt. Der MSV steht mit dem Rücken zur Wand, was die Aufgabe für die Waldhof-Buben nicht leichter macht. Patrick Glöckner erwartet einen kompakt auftretenden Gegner.

Personell gibt es derzeit kaum Bewegung beim SVW. Neue Verletzte gab es zuletzt nicht zu beklagen. Mit Onur Ünlücifci ist dagegen wieder ein weiterer Spieler wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen, für das MSV-Spiel ist er aber noch nicht im Kader. Weiterhin nur in der Reha befindet sich Jan Hendrik Marx. „Ich weiß, dass er dort seine Übungen macht. Es ist aber noch nicht absehbar, wann er wieder mittrainieren kann“, meinte Glöckner.

Bei den Meiderichern ist Moritz Stoppelkamp nach seinem Pfeifferschen Drüsenfieber am letzten Freitag erstmals wieder aufgelaufen, die alte Form hat er aber noch nicht erlangt. Für ein Tor ist er aber immer allemal gut, die SVW-Defensive muss auf der Hut sein.

 

 

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