Sein Einsatz ist noch fraglich. Max Christiansen (#13) vom SV Waldhof. Bild: MA-Sportfotos/Marino
Mit dem Sonderzug nach Zwickau – SV Waldhof mobilisiert noch einmal alle Kräfte
3. Liga | erstellt am Do. 12.12.2019
Sollte der SVW auch in der GGZ-Arena punkten, wären die Mannheimer als Drittligaaufsteiger die komplette Vorrunde ohne Auswärtsniederlage.
Von Serien will SVW-Trainer Bernhard Trares in der Regel eigentlich nichts hören, doch eine Aussagekraft hat die Auswärtsbilanz für ihn insofern, dass man eben immer Punkte geholt hat, die man braucht, um sich im Mittelfeld der Tabelle stabilisieren zu können.
Auf die Unterstützung seiner Fans kann sich der SVW auch in Zwickau verlassen. Etwa 800 Anhänger werden die lange Reise antreten, alleine über 650 im vom Dachverband „Pro Waldhof“ eigens gecharterten Sonderzug. Die Plätze im Zug waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht.
Unterstützung von außen wird auch vonnöten sein, denn „uns erwartet ein Gegner, der bis zum Umfallen kämpft“, weiß SVW-Trainer Bernhard Trares, was sein Team erwartet. Grund zu Pessimismus sieht er jedoch nicht und verweist auf die Vorwoche. „Wir haben Braunschweig in der zweiten Halbzeit keine Luft zum Atmen gelassen und so wollen wir auch in Zwickau wieder agieren, egal, welche Verhältnisse dort sind“, soll die Trares-Elf nach dem Willen des Coaches an die Leistung aus dem letzten Heimspiel anknüpfen.
Vermieden werden soll, sich dem Spiel der Zwickauer unterzuordnen. Um zum Erfolg zu kommen, agieren die Sachsen oft mit langen Bällen und setzen auf die Lufthoheit. „Wir müssen in den Kopfballduellen die Nerven behalten und sobald sich die Möglichkeit ergibt, versuchen, die Spielkontrolle zu erringen“, lautet des Trainers Vorgabe.
Beide Clubs haben aktuelle Ausfälle zu verkraften. Der FSV muss auf dem gesperrten torgefährlichen Elias Huth verzichten, der in der Vorwoche im Sachsenderby beim Chemnitzer FC mit der gelbroten Karte vom Platz gestellt wurde. Der Zwickauer brachte es als gefährlichster Schütze seines Clubs bislang auf acht Treffer.
Beim SVW musste Max Christiansen wegen eines grippalen Infekts in dieser Woche mit dem Training aussetzen. Sein Einsatz ist noch fraglich. Dafür kehrt Marco Schuster nach der verbüßten Gelbsperre wieder in das Team zurück.
Kompensieren müssen die Kurpfälzer den Ausfall von Dorian Diring, dessen Zwangspause aufgrund seines Knorpelschadens noch völlig offen ist. „Gefühlt sind wir es ja jetzt schon gewohnt, dass Spieler mit einer guten Form ausfallen. Gut ist, dass Arianit Ferati langsam kommt“, scheint auf dieser Position für Trares aber ein adäquater Ersatz zur Verfügung zu stehen.
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