SVW-Coach Luc Holtz erwartet mit Hansa Rostock am Sonntag einen sehr starken Gegner. Bild: Alfio Marino

SVW-Coach Luc Holtz erwartet mit Hansa Rostock am Sonntag einen sehr starken Gegner. Bild: Alfio Marino

Der nächste Brocken – Der SV Waldhof empfängt Hansa Rostock

3. Liga | erstellt am Sa. 24.01.2026

sport-kurier. Geschenkt bekommt der SV Waldhof Mannheim zum Auftakt ins neue Kalenderjahr nichts. Nachdem man am letzten Wochenende zum Auftakt beim Spitzenreiter SC Verl eine 2:5-Schlappe kassierte, bekommt man es Sonntag um 13:30 Uhr mit dem nächsten Team zu tun, dem durchaus Aufstiegschancen eingeräumt werden. Es geht im heimischen Carl-Benz-Stadion gegen Hansa Rostock, das als Tabellenvierter mit 35 Punkten nur zwei Zähler hinter dem MSV Duisburg rangiert und somit hinter einem direkten Aufstiegsplatz.

Der SVW liegt jenseits von Gut und Böse. Als Tabellenzehnter hat man bei 29 Punkten 8 Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang und liegt 8 Punkte hinter Duisburg. Nimmt man den bisherigen Saisonverlauf als Maßstab, der immer wieder durch Aufs und Abs gekennzeichnet war, dürfte in beide Richtungen eigentlich nichts mehr groß passieren. Dennoch muss man den Rückspiegel immer im Auge behalten, insbesondere dann, wenn es gegen Mannschaften wie Rostock geht, die mit 2 Ex-Waldhöfern im Kader aufwarten: Mittelfeldspieler Marco Schuster und Angreifer Adrien Lebeau stehen bei Hansa auf der Gehaltsliste.

Waldhofs Headcoach Luc Holtz betonte auf der Pressekonferenz, dass er „generell immer in beide Richtungen schauen würde“. Also nach oben und unten. Denn da dürfte man nichts aus den Augen verlieren. Über den Gegner weiß er genaustens Bescheid, vor allem eine Serie beeindruckt ihn: „Sie sind jetzt seit 11 Spielen in der 3. Liga ungeschlagen. Dies sagt doch schon genügend über die Qualität dieser Mannschaft aus“, betonte der Luxemburger auf der Pressekonferenz zum Spieltag am Freitagmittag.

Unbestritten ist für ihn deshalb sowieso, dass seine Truppe sehr vieles besser machen müsste als beim rabenschwarzen Tag in Verl.

Der schwere Gegner ist das eine am Sonntag, die Begleitumstände das andere. Denn die Mannheimer empfangen den Ostverein erstmals auf einem völlig neuen Geläuf. In den letzten 10 Tagen wurde im CBS bekanntermaßen ein neuer Rasen verlegt. „Bei den Spielern und auch beim Trainerteam wird die Vorfreude dadurch noch einmal erhöht“, verrät Holtz. Vor den eigenen Anhängern wolle man am Sonntag alles raushauen.

Aus dem Vollen schöpfen können die Blauschwarzen nicht. Neben dem Langzeitverletzten Außenangreifer Jascha Brandt, der sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat, fallen auch Mittelfeldspieler Julian Rieckmann mit einer Rippenverletzung, Außenverteidiger Samuel Abifade, der sich im Trainingslager die Schulter ausgekugelt hat und Außenverteidiger Sascha Voelcke (Verletzung am Schambein) aus.

Gespannt darf man dagegen darauf sein, ob Neuzugang Lovis Bierschenk auflaufen wird. Er kam unter der Woche von der Regionalligareserve des FSV Mainz 05. Holtz hält viel von der neuen Alternative für die offensive Außenbahn. Bierschenk sei junger Mann mit viel Talent und Potential.

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