Hoffenheims Keeper Oliver Baumann erwartet gegen Augsburg eine stabile Defensive vor sich. Bild: Siegfried Lörz.

Hoffenheims Keeper Oliver Baumann erwartet gegen Augsburg eine stabile Defensive vor sich. Bild: Siegfried Lörz.

TSG Hoffenheim erhält 6,9 Mio Europrämie ++ Gegen den FC Augsburg nun unter Zugzwang

TSG Hoffenheim | erstellt am Fr. 04.12.2020

Für den Gruppensieg erhalten die Kraichgauer nach vier Siegen und einem Unentschieden 6,9 Mio. Euro an Prämie.

In der letzten bedeutungslosen Vorrundenpartie empfängt die TSG am Donnerstag, 10. Dezember um 21 Uhr den belgischen Vertreter von KAA Gent. Trainer Sebastian Hoeneß hatte angesichts der im Vorfeld sicheren Qualifikation für die K.o.-Runde und der aktuell vielen Pflichtspiele personell kräftig durchgemischt, um seinen Stammkräften eine Pause zu gönnen. Gegenüber dem letzten Bundesligaspiel in Mainz gab es neun Veränderungen in der Startformation. Die Freude im TSG-Lager war trotz der Nullnummer in Belgrader Geisterspiel entsprechend groß.

Torhüter Oliver Baumann: „Das ist etwas Historisches. Wir haben den Gruppensieg souverän eingefahren.“ Doch der internationale Auftritt gilt es jetzt schnell abzuhaken und sich wieder dem Ligaalltag zu widmen, denn hier läuft es beim Tabellenzwölften nicht richtig rund. Nach drei Unentschieden und vier Niederlagen warten die Blau-Weißen nach sieben sieglosen Spielen endlich wieder auf ein Erfolgserlebnis. Sebastian Rudy hofft den Schwung aus dem Europapokal auf die Liga zu übertragen: „Für die Bundesliga müssen wir die positiven Erlebnisse des Gruppensiegs mitnehmen, das muss Aufwind geben, jetzt muss endlich wieder ein Dreier her in der Bundesliga.“ Mannschaftskollege Baumann: „Am Montag wollen wir unsere defensive Stabilität auch gegen Augsburg zeigen.“

Augsburg wird eine schwere Aufgabe, zumal der FC als äußerst lauf- und zweikampfstark gilt. Dank ihrer Laufstärke erzielten die Fuggerstädter im bisherigen Saisonverlauf sechs ihrer elf Saisontreffer in der Schlussviertelstunde, was ein Ligaspitzenwert ist. Sowohl Hoffenheim, als auch Augsburg sind keine Montagsspeziallisten. Beide warten immer noch auf ihren ersten Sieg in einer Montagspartie. Während die Nordbadener zwei Unentschieden und eine Niederlage aufweisen, gab es für die bayerischen Schwaben jeweils ein Remis und eine Niederlage an diesen allgemein ungeliebten Spieltag.

Die Augsburger haben bislang eine überraschend positive Bilanz aufzuweisen. Tabellenplatz acht mit zwölf Punkten nach neun Spieltagen gab es in dieser Form für das Team von Trainer Heiko Herrlich noch nie in ihrer Bundesligageschichte. Vor allem der 2:0-Heimerfolg über Borussia Dortmund setzte dabei ein dickes Ausrufezeichen.

Ganz anders ist die Situation bei den Hoffenheimern. Sollte am Montagabend im achten Anlauf erneut kein Sieg herausspringen, wird es schwer sich vor Weihnachten noch in die obere Tabellenhälfte hochzuarbeiten. „Wir sind überhaupt nicht zufrieden mit der Punktausbeute“, sagte Trainer Sebastian Hoeneß über die durchwachsenen sieglosen Bundesliga-Monate Oktober und November. Der letzte Dreier wurde im September beim furiosen 4:1-Erfolg über den FC Bayern München eingefahren.

Angesichts der noch schweren Restaufgaben des Jahres in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen, RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach sowie in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen Zweitliga-Tabellenführer Greuther Fürth wird ein Heimsieg jetzt nahezu zur Pflichtaufgabe. „Jeder Sieg tut gut, jeder Sieg gibt Selbstvertrauen“, sagte Hoeneß treffend vor dem bevorstehenden Jahresendspurt.

Positiv stimmt dabei die bisherige Bilanz gegen die Augsburger: In den bisherigen 18 Bundesligaduellen gingen die Kraichgauer zehn Mal als Sieger vom Platz. Vier Mal war der FCA erfolgreich. Das Duell des 10. Spieltages findet am Montag, 7. Dezember (20.30 Uhr/DAZN) in der Sinsheimer Arena an der A6 erneut ohne Zuschauer statt.

 

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