Bayerns Lewandowski am Ball. Szene aus dem Hinspiel. Bild: Siegfried Lörz

Bayerns Lewandowski am Ball. Szene aus dem Hinspiel. Bild: Siegfried Lörz

Nach 0:2 Führung – 5:2 Klatsche – Bayern zu abgezockt für die Hoffenheimer

TSG Hoffenheim | erstellt am So. 28.01.2018

Dabei sah es noch zu Beginn sehr gut aus für die Gäste, die nach zwölf Minuten durch Treffer von Uth (3.) und Gnabry (12.) 2:0 in Führung lagen.

Doch Dank der individuellen Klasse drehten die Bayern die Partie durch Treffer von Lewandowski (21.), Boateng (25.), Coman (63.), Vidal (66.) und Wagner (90.) standesgemäß zu ihren Gunsten. Es war bereits der neunte Pflichtspielsieg des FCB in Serie. Enttäuschend die allgemeine Bilanz der TSG, die aus den letzten vier Pflichtspielen nur einen Punkt holte.

Die Partie begann schwungvoll und Hoffenheimer überraschte mit einem Blitzstart. Bei ihrem ersten Angriff foulte Kimmich Gegenspieler Gnabry im Strafraum. Die Bayern-Leihgabe trat vom Elfmeterpunkt selbst an, scheiterte aber am glänzend parierenden Bayern-Keeper Ulreich, doch im Nachschuss war Uth zur Stelle und drückte das Leder über die Torlinie. Mit einem trockenen Flachschuss aus 25 Metern ins linke untere Tor-Eck erhöhte Gnabry auf 2:0.

Sollte sich eine Sensation anbahnen?

Die Bayern ließen sich nicht verunsichern und starteten, Dank des über die linke Angriffsseite starken Coman, eine Aufholjagd. Nachdem der Franzose Gegenspieler Kaderabek schwindlig spielte, kam der Ball zu Kimmich, dessen Flachschuss Lewandowski vor Torhüter Baumann noch leicht abfälschte. Nur fünf Minuten später der Ausgleich. Eine von rechts getretene Ecke wuchtete Boateng per Kopf freistehend aus fünf Meter zum 2:2 in die Maschen.

In der 2. Hälfte dominierten zwar die Gastgeber weiter das Geschehen, doch ließen sie zunächst die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen. Doch dank eines Doppelschlags entschieden die die Partie noch zu ihren Gunsten. Zunächst vollendete Coman einen schnell vorgetragenen Konter von halblinks mit einem Flachschuss aus neun Metern ins lange Eck zum 3:2 und drei Minuten später verwertete Vidal eine von Robben getretene Ecke per Kopf ins lange Eck zum 4:2.
Erneut sah der auf der Torlinie umherirrende Baumann nicht gut dabei aus.

In der Schlussphase bestimmte Bayern weiter das Tempo und erhöhte durch den in der 80. Minute eingewechselten Ex-Hoffenheimer Wagner in der Schlussminute aus kurzer Distanz zum 5:2 Endstand.

Enttäuscht zeigte sich auch Kapitän Vogt: „Die Art und Weise wie wir die Gegentreffer kassiert haben, geht einfach nicht. Wir haben die Standards nicht gut verteidigt, Bayern kam ständig frei zum Kopfball. So können wir hier natürlich nichts holen.“ Und Defensivspieler Zuber fügte treffend hinzu: „Wenn man in München 2:0 führt, darf es nicht sein, dass wir die Partie so schnell wieder aus der Hand geben.“

Julian Nagelsmann (TSG-Coach): „Die frühe Führung war natürlich super und danach machen wir in einer Drangphase der Bayern das 2:0. Danach wurde der Druck der Bayern immer größer. Die Standards haben wir schlampig verteidigt. Am Ende des Tages geht der Sieg für München in Ordnung, auch wenn er vielleicht etwas zu hoch ausfällt. Die Innenverteidigung der Bayern war sehr stark, deshalb konnten wir uns zu wenige Möglichkeiten erspielen.

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