"James Kocher" wie man ihn kennt. An der Seitenlinie engagiert und voll dabei. Bild: Alfio Marino

„Wir wollen mehr Punkte holen als in der Hinrunde“ – FC Astoria Walldorf U23 – Coach Andreas Kocher im Gespräch

Verbandsliga | erstellt am Do. 12.02.2026

sport-kurier. Es ist bereits die 18. Saison bei der U23, in der Andreas Kocher (51), Spitzname „James“, als Chefcoach den Unterbau des Regionalligisten FC Astoria Walldorf betreut. In dieser Zeit machten zahlreiche Akteure den nächsten Schritt in ihrer Karriere – sei es ins Regionalligateam des FCA oder zu anderen Vereinen. André Becker, Semih Sahin oder Minos Gouras sind nur einige Beispiele.

Das Ziel des FC Astoria Walldorf II ist es seit jeher, eigene Talente aus der Juniorenschmiede sowie vielversprechende Nachwuchsspieler in die 1. Mannschaft zu integrieren. Damit hat sich Trainer Andreas Kocher über die Jahre einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet.

Zweimal gelang ihm mit seinem Team der Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg (2015/16 und 2019/20). Nach jeweils zwei Spielzeiten ging es jedoch wieder eine Liga tiefer in die Verbandsliga Baden. Dort spielen die Astorstädter auch in der aktuellen Saison 2025/2026 und belegen zur Winterpause Platz sieben in der Tabelle. Der Rückstand auf Rang zwei, der zur Relegation berechtigt, beträgt elf Punkte.

Wir haben uns mit „James“ Kocher unterhalten.

Herr Kocher, wann begann die Vorbereitung auf die Rückrunde und wie fällt Ihr Fazit zur Hinserie aus?

KOCHER: Wir sind am 26. Januar ins Training eingestiegen und haben somit knapp sechs Wochen Vorbereitungszeit. Was die Hinrunde betrifft, haben wir aus meiner Sicht einige Punkte zu wenig geholt. Man muss allerdings berücksichtigen, dass wir ab Mitte der Hinserie mehrere langfristige Ausfälle zu verkraften hatten, die wir nicht kompensieren konnten. Mit der erreichten Punktzahl sind wir daher nicht ganz zufrieden.

Spielszene 1. Spieltag 25/26 FC Astoria Walldorf U23 gegen Fortuna Heddesheim (2:1). Es war einer der stärkeren Auftritte der Walldorfer in der Hinrunde. Heddesheims Keeper Felix Lutz wehrt eine Flanke ab. Bild: Alfio Marino

Was war das Positive und was das Negative in der Hinrunde?

KOCHER: Positiv war, dass mit Luis Baumert und Marlon Ludwig erneut zwei Spieler Einsatzzeiten im Regionalligateam erhalten haben. Der Unterbau ist bekanntlich dafür da, Talente heranzuführen – und das ist uns auch in dieser Saison gelungen. Zudem haben die Jungs auch einige richtig starke Spiele abgeliefert und dabei überzeugt. Der kleine Knick kam erst, als wir zahlreiche verletzte Akteure zu beklagen hatten – das war der negative Aspekt.

Was erwarten Sie von der Rückrunde?

KOCHER: Wir wollen auf jeden Fall mehr Punkte holen als in der Hinrunde (Anm. d. Red.: 23 Punkte) und möglichst vom Verletzungspech verschont bleiben. Wichtig ist uns zudem die weitere Einbindung der U19-Spieler in den Trainings- und Spielbetrieb. Im Hinblick auf die kommende Saison haben wir außerdem Tom Gebauer aus der U19 der TSG Weinheim verpflichtet.

Welche Testspiele stehen auf dem Programm?

Bislang konnten wir unsere Testspiele gegen den FV Nußloch (6:1), die SG Dielheim (8:1) und den SV Fellbach (1:0) siegreich gestalten. In vier weiteren Partien treffen wir noch auf Viktoria Herxheim, den FC Östringen, den TuS Mechtersheim sowie den Oberligisten FC Arminia Ludwigshafen. Das erste Ligaspiel findet am 8. März 2026 gegen die TSG 62/09 Weinheim statt.

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