SGK-Coach Manuel Moser steht mit seinem Team tabellarisch sehr gut da. Bild: Alfio Marino
„Nichts mit dem Abstieg zu tun haben“ – Die SG HD-Kirchheim überwintert als Achter in der Verbandsliga
Verbandsliga | erstellt am Mi. 11.02.2026
sport-kurier. 23 Punkte, eine fast ausgeglichene Tordifferenz von 30:29 und ein daraus resultierender 8. Tabellenplatz in der Verbandsliga Nordbaden. Bei der SG Heidelberg-Kirchheim kann mit dem Abschneiden in der ersten Halbserie im Jahr 2025 zufrieden sein. Und dieser Eindruck täuscht auch nicht. „Wir haben unsere Zielsetzung für die Hinrunde erreicht. Das Jahr 2025 konnten wir auf einem einstelligen Tabellenplatz abschließen und befinden uns damit voll im Soll“, stellt Manuel Moser, der Trainer der SGK unmissverständlich fest.
Ganz so gelegen dürfte den Heidelbergern die lange freie Zeit über Weihnachten und Neujahr nicht gekommen sein. Schließlich hatte die Moser-Truppe einen regelrechten Lauf in den letzten Begegnungen vor der Weihnachtspause. Gegen die DJK/FC Ziegelhausen/Peterstal holte man einen 3:0 Heimsieg, gegen den Talentschuppen des FC Astoria Walldorf II glückte zuhause gar ein 4:0 Erfolg, beim TSV 05 Reichenbach ein 4:1 Auswärtssieg und gegen die Drittligareserve des SV Waldhof Mannheim ein knapper 1:0 Heimsieg.
Somit waren das 12 Punkte in 4 Spielen, die maßgeblichen Anteil daran hatten, dass man entspannt die Geschenke unter dem Baum auspacken konnte, andernfalls wäre man mittendrin im Kampf um den Klassenerhalt. Natürlich weiß auch Moser nur zu gut, dass seine Elf das Abstiegsgespenst noch längst nicht vertrieben hat. Er betont deshalb deutlich: „Wir möchten so schnell wie möglich mit den Abstiegs- und Relegationsrängen nichts mehr zu tun haben“, und ergänzt gleichzeitig: „Sollten wir das Ziel frühzeitig erreichen, peilen wir einen einstelligen Tabellenplatz an.“

Der Grundstein für eine gute Rückrunde, in der man sofort an die letzten Auftritte anknüpfen kann, wird in Kirchheim seit dem 17. Januar 2026 gelegt. Hier war Trainingsstart und auch das ein oder andere Testspiel wurde schon abgespult. Los ging es bei Victoria Bammental, wo es am Ende 1:1 stand, gegen den FC 07 Bensheim glückte daheim ein überzeugender 6:0 Erfolg, beim klassenhöheren VfR Mannheim musste man sich mit 1:3 beugen und gegen den SV Unter-Flockenbach setzte man sich auf der heimischen Fußball-Anlage mit 3:1 durch.
Wenn Moser noch einmal auf die Hinserie zurückschaut, ist ihm folgendes positiv in Erinnerung geblieben: „Nahezu alle Kaderspieler haben Einsatzzeiten erhalten.“ Und was ist Negatives hängen geblieben? „Zum einen, dass unser Stürmer Simon Reiß aufgrund einer Erkrankung nahezu die gesamte Hinrunde ausgefallen ist. Zusätzlich gab es im Oktober einen kleinen Leistungseinbruch, der sich in zwei deutlichen Niederlagen gegen Bruchsal und Pforzheim zeigte. Aus diesen Rückschlägen konnten wir jedoch wertvolle Schlüsse ziehen und fanden anschließend wieder in die Erfolgsspur zurück.“
Auf dem Transfermarkt hat Kirchheim nicht zu geschlagen. Dafür gab es aber ein paar Abgänge. Sidiky Zügel (KSC U23), Tolga Karlidag (United Weinhem), Matthias Wiggers (ASC Neuenheim), Alessandro Insua (VFB St.Leon), Joel Fetsch (TSV Auerbach), Amadou Berete (VfB Rauenberg).
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