Heddesheims Salih Özdemir am Ball. Szene aus dem Hinspiel. Im Hintergrund Schwetzingens Kevin Lohrke. Bild: Simon Hofmann

Heddesheims Salih Özdemir am Ball. Szene aus dem Hinspiel. Im Hintergrund Schwetzingens Kevin Lohrke. Bild: Simon Hofmann

Fortuna Heddesheim hat nur noch Endspiele ++ SA. Derby beim SV 98 Schwetzingen

Fortuna Heddesheim | erstellt am Do. 03.05.2018

Da führt die Reise ins benachbarte Schwetzingen, zum SV 98 – der eine überraschend starke Saison spielt und aktuell den 8. Tabellenplatz belegt.

Für die Elf von Trainer Michael Köpper geht es noch darum, die Spielklasse endgültig zu sichern. Zwar beträgt der Vorsprung der Schwetzinger auf den Abstiegsrelegationsplatz 7 Punkte, aber die können bei einem negativen Lauf auch schnell aufgebraucht sein. „Wir müssen noch einige Punkte holen in den nächsten Spielen, damit nicht das große Zittern beginnt“, sagt Köpper, der am Saisonende den Verein verlassen wird und von Gernot Jüllich abgelöst wird.

Anders bei den Heddesheimern. Der Vorjahres-Vizemeister war mit großen Ambitionen in die Saison gestartet, dann aber trotz ansehlicher Spiele nach 6 Spieltagen auf einem enttäuschenden 8. Tabellenplatz abgerutscht. Danach mussten die Fortunen in 18 Ligaspielen nur noch zwei Niederlagen einstecken (12-4-2). Gölz: „Das Team musste sich finden, wir hatten etliche Neuzugänge zu integrieren.“

Heddesheims Christian Mühlbauer bekommt den Ball vor Schwetzingens Dod Shtufi. Szene aus dem Hinspiel in HED. Bild: Simon Hofmann.

Mittlerweile ist die Gölz-Elf bis auf einen Punkt an den Herbstmeister und jetzigen Tabellenzweiten VfR Mannheim herangekommen. Und den will man nach 30 Spieltagen hinter sich gelassen gehaben. „Klar, wir wollen natürlich alles geben, um noch den Direktaufstieg bzw. den 2. Tabellenplatz zu schaffen. Wir haben doch nichts zu verlieren. Wobei Friedrichstal so gut wie durch sein dürfte. Aber Platz 2 ist noch drin.“

Druck macht auch noch der 1. FC Bruchsal (4.) und der VfB Eppingen (5.), die noch einmal ins Aufstiegsgeschehen eingreifen können, wenn die Mannheimer und/oder die Heddesheimer patzen.

„Wir schauen nur nach uns, alles andere blenden wir aus. Die Mannschaft hat das Potenzial, um am Ende der Saison zumindest den 2. Platz zu belegen und somit in die Aufstiegsspiele zu gehen“, sagt Manfred Jordan, der sportliche Leiter der Heddesheimer.

Und der hat mit Renè Gölz schon am Kader der Saison 18/19 gebastelt. Beim Stamm des Kaders wurden die Verträge verlängert. Namhafte Neuzugänge gibt es auch zu vermelden: Izzeddine Noura kommt vom 1. FC Bruchsal, war in der Saison 16/17 beim VfR Mannheim Stammspieler. Oliver Malchow (VfR Mannheim) spielte schon in der Regionalliga beim SV Waldhof Mannheim, Fabio Schmidt (SpVgg. Neckarelz) hat in den U-Juniorenmannschaften bei 1899 Hoffenheim in der U17 und U 19 Bundesliga gespielt, Torhüter Alexander Jäger (SG Heidelberg-Kirchheim) spielte ehemals beim SC Freiburg II (Regionalliga) und Bahlinger SC (Oberliga), bevor er 2014/2015 zum VfR Mannheim in die Oberliga wechselte.

„Das sind alles sehr gute Spieler, die auch menschlich und charakterlich sehr gut passen. Wir wollten keine zu große Fluktuation, das ist uns gelungen. Deshalb werden wir nächste Saison eine sehr eingespielte und starke Mannschaft ins Rennen schicken, egal ob in der Oberliga oder Verbandsliga, so Jordan.

Heddesheims Cihad Ilhan (verdeckt) trifft zum 2:2 Ausgleich. Szene aus dem Hinspiel in Heddesheim. Bild: Lothar Fischer.

Aber noch gilt es, die Ziele in der Saison 2017/2018 zu erreichen, die da lauten: Aufstieg.

Der kommende Gegner SV 98 Schwetzingen soll sich auf dem Weg dahin, nicht als Stolperstein erweisen. „Wir wissen um die Qualitäten der Schwetzinger. Das ist eine gute Verbandsligamannschaft, die vor allem auf eigenem Platz schon sehr oft positiv überrascht hat“, weiß Gölz, was auf sein Team zukommen wird.

Gespielt wird in Schwetzingen auf dem Kunstrasen, da der Naturrasenplatz wegen technischer Probleme der Drainage schon die gesamte Rückrunde gesperrt ist. Gölz: „Wir haben deshalb in dieser Woche nur auf dem Kunstrasen trainiert, um uns optimal vorzubereiten. Wir wollen dort gewinnen, aber ein Selbstläufer wird das nicht.“

Gefehlt hatten bei den Heddesheimern verletzungsbedingt zuletzt die Außenbahnspieler Salih Özdemir und Dennis Lodato, wobei Letzterer wieder im Aufgebot steht, aber noch etwas Rückstand hat. „Dennis benötigt noch 1-2 Wochen, aber es ist natürlich toll, dass er nach seiner Schultereckgelenksprengung so schnell wieder gesundet ist. Auch bei Salih Özdemir sieht es wieder besser aus, sein Muskelfaserriss ist so gut wie ausgeheilt, so dass er kommende Woche wieder ins Training einsteigen kann.“

Das Hinspiel in Heddesheim endete 2:2. Die direkte Spielbilanz in der Verbandsliga spricht für die Fortunen (2-1-0/7:2 Tore).

Schiedsrichter der Begegnung ist Joschka Pfeifer aus Rimbach.

Spielbeginn: SA. 05.05.2018 um 16 Uhr; Ketscher Landstr., 68723 Schwetzingen.   

Pressemitteilung FV Fortuna 1911 Heddesheim

 

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