Rolf Mossmann beim TW-Training mit Sandhausens A-Jugend-Torhüter Konstantin Weis Bild: Mamarazzi97.de
Weitere Veränderung im Trainer-Team des SV Waldhof Mannheim / Rolf Mossmann neuer Torwarttrainer
Regionalliga | erstellt am Fr. 19.06.2015
Mossmann ist Inhaber der „C-Lizenz Profil Torwart“ und absolvierte im letzten Jahr den Leistungslehrgang Torwarttraining vom Deutschen Fußballbund.
Zuletzt war er als Torwarttrainer in der Jugendabteilung des SV Sandhausen tätig. Davor arbeitete er schon gemeinsam mit Kocak beim VfR Mannheim. Als Spieler war der 46-Jährige unter anderem für die SG Hemsbach (Verbandsliga), den FC Rot und die SG Eschelbach zwischen den Pfosten gestanden.

SPORTKURIER: Nach drei Jahren als Torwarttrainer in der Jugendabteilung des SV Sandhausen wechseln Sie nun zum SV Waldhof Mannheim. Wie kam es zu diesem Wechsel?
ROLF MOSSMANN: In der Saison 2012/2013 hatte mich Kenan Kocak damals während der Runde als Torwarttrainer zum VfR Mannheim geholt. Wir haben dort sehr gut zusammengearbeitet und haben seitdem auch ein freundschaftliches Verhältnis. Wir hatten auch schon vor der letzten Runde Gespräche, doch damals scheiterte eine Zusammenarbeit leider. Umso glücklicher bin ich, dass es jetzt geklappt hat.
SPORTKURIER: Was waren beim SV Sandhausen ihre genauen Aufgaben?
ROLF MOSSMANN: Beim SV Sandhausen war ich Koordinator der Jugendtorhüter von der U14 – U19. Gemeinsam mit Daniel Ischdonat, dem TW-Trainer der 1.Mannschaft, war ich für die Trainingsgestaltung und die Ausbildungsinhalte für die Jugendtorhüter verantwortlich. Einmal pro Woche hatten wir dann mit allen Torwarttrainern eine Teamsitzung, bei der die Trainingseinheiten besprochen wurden. Ich selbst trainierte die U-16, U-17, U-19 und teilweise die U-23 Keeper.
SPORTKURIER: Was unterscheidet für Sie das Torwarttraining mit einem Jugendspieler vom Torwarttraining mit einem Seniorenspieler?
ROLF MOSSMANN: Generell kann man sagen, dass sich das Torhüterspiel in den letzten Jahren stark verändert hat. Ein Torhüter ist mittlerweile eine Art Libero und muss dementsprechend im Training auch fußballerisch trainiert werden. Bei einem Jugendtorhüter liegt das Hauptaugenmerk auf den Grundtechniken. Bei einem Seniorentorhüter in der Regionalliga kann man davon ausgehen, dass er eine gute Ausbildung genossen hat und im Prinzip schon alles kann. Trotz allem müssen auch hier wie bei einem Feldspieler auch, die Abläufe immer wieder wiederholt werden. Jeder Spieler kann sich verbessern, egal wie alt er ist.
SPORTKURIER: Am Sonntag ist Trainingsauftakt am Alsenweg. Auf was freuen Sie sich am meisten?
ROLF MOSSMANN: Die Vorfreude bei mir ist riesig. Ich freue mich natürlich auf die Zusammenarbeit mit dem Trainer- und Funktionsteam und insbesondere natürlich auf die drei Torhüer Dennis Broll, Markus Scholz und Levent Cetin. Die Regionalliga ist eine interessante Liga mit vielen Traditionsmannschaften. Ich freue mich auf die Begegnungen im Carl-Benz-Stadion mit tollen Fans im Rücken.
SPORTKURIER: Vielen Dank und einen erfolgreichen Start bei Ihrer neuen Aufgabe.
ROLF MOSSMANN: Dankeschön.
zurück