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Waldhöfer bezwingen TSG 1899 Hoffenheim II in einer starken Schlussoffensive

TSG Hoffenheim II | erstellt am Do. 09.04.2015

Foto oben: Erneut traf Alban Ramaj. Der Winterneuzugang hat bei den Blauschwarzen eingeschlagen.

 

Alban Ramaj (79.) uns Juvhel Tsoumou (89.) sorgten für die Tore der Mannheimer zum 2:1 (0:0)-Erfolg im Nachholspiel der Regionalliga bei der U23 von TSG Hoffenheim, nachdem Grischa Prömel den Bundesliganachwuchs der Kraichgauer in Führung gebracht hatte (70.).

„Die harte Arbeit in der Vorbereitung zahlt sich nun aus. Wir sind mit breiter Brust gekommen, um auch hier zu gewinnen. Heute haben wir uns belohnt für die Arbeit der letzten Tage“, meinte Siegtorschütze Tsoumou, der erst 15 Minuten vor dem Ende eingewechselt wurde.

Das Spiel begann stürmisch für den SV Waldhof. Philipp Förster zog aus 16 Metern ab, doch er verfehlte das Ziel (5.). Fünf Minuten später geriet Alban Ramaj zu sehr in Rücklage und schoss über den Kasten.

Es folgte eine Doppelchance für die Hausherren. Glück für den SVW, dass Bahadir Özkan nur den Pfosten traf und Kingsley Schindler bei seiner scharfen Hereingabe keinen Abnehmer fand (14.).

Dann war wieder der SVW im Vorwärtsgang. Förster’s Flachschuss lenkte Marvin Schwäbe um den Pfosten (23.) und auch sechzig Sekunden später war der Keeper beim Schuss des Ex-Stuttgarters auf dem Posten (24.). Kurz vor der Pause ergab sich für beide Teams noch je eine Gelegenheit zur Führung. Florian Rucks Kopfball ging über den wieder von Dennis Broll gehüteten Waldhof-Kasten (40.) und Salvatore Bari fand aus kurzer Distanz im Keeper seinen Meister (41.).

Foto: Alles richtig gemacht. Mit Tsoumou wechselte Waldhof-Coach Kenan Kocak den Siegtorschützen ein.

„Wir hatten in der ersten Halbzeit ein Chancenplus. Nur einmal hatten wir auch richtig Glück, als  der Ball vom Innenpfosten zurücksprang“, fasste Trainer Kenan Kocak den Auftritt seiner Elf im ersten Abschnitt zusammen.

Die siegreiche Mannschaft aus dem Lautern-Spiel schickte der 34-jährige nach der Pause zunächst unverändert auf den Platz. Die Hoffenheimer erhöhten nun den Druck, so dass der SVW seine Linie völlig verlor. „In dieser Phase waren wir zu passiv. Mir hat die Aggressivität gefehlt“, reagierte der Coach mit der Einwechslung von Lutz Radojewski und Patrick Haag auf den Auftritt seiner Elf.

Am Geschehen auf dem Feld änderte sich zunächst nur wenig. Schlimmer noch, die erste klare Hoffenheimer Torchance der zweiten Halbzeit war von Erfolg gekrönt. Prömel zog ab und überwand Broll zum 1:0 (70.). Dass die Moral der Waldhöfer nach den jüngsten Erfolgen intakt ist, sollte sich in den folgenden Minuten bewahrheiten. Der SVW warf alles nach vorne und Alban Ramaj war es schließlich, der mit seinem „Abstauber“ zum 1:1 den Bann brach (79.).

Wer geglaubt hatte, Waldhof würde das Unentschieden über die Zeit bringen wollen, der sah sich getäuscht. In der Schlussphase war der Strafraum von 1899 unter Dauerbelagerung. Tsoumou war es schließlich, der nach einigen Fehlversuchen seines Teams doch noch die Lücke fand und sich für seinen Treffer zum 2:1 von den mitgereisten Fans feiern ließ (89.).

Am kommenden Sonntag kann der SVW seinen Aufwärtstrend beim Auswärtsspiel in Trier weiter bestätigen. Dann jedoch ohne Philipp Förster, der in Hoffenheim seine fünfte gelbe Karte sah und pausieren muss.

Hoffenheim II: Schwäbe – Schindler, Rapp, Ruck, Canouse – Prömel, Mann – Haberer (61.Trümner), Özkan (85.Abruscia), Atik – Röser (69.Maggio)

Waldhof: Broll – Müller, M. Seegert, Neupert, Mesfin (76.Tsoumou) – Brill – Ramaj, Förster, Lindner (59.Radojewski), Straub (59.P. Haag) – Bari

Tore: 1:0 Prömel (70.), 1:1 Ramaj (79.), 1:2 Tsoumou (89.)
Schiedsrichter: Meisberger (Schmelz)
Zuschauer: 884

 

Fotos: AS Sportfoto

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