Szene aus dem BfV Pokal Halbfinale zwischen Sandhausen und dem VfR. v.li.: Robert Ramsak (SVS, 29) scheitert an David Nreca-Bisinger (Torhüter, VfR Mannheim, 1). Christian Kuhn (VfR) sichert vor der Torlinie zusätzlich ab. Foto: IMAGO/foto2press

Szene aus dem BfV Pokal Halbfinale zwischen Sandhausen und dem VfR. v.li.: Robert Ramsak (SVS, 29) scheitert an David Nreca-Bisinger (Torhüter, VfR Mannheim, 1). Christian Kuhn (VfR) sichert vor der Torlinie zusätzlich ab. Foto: IMAGO/foto2press

Zurück in den Ligaalltag ++ VfR Mannheim empfängt Normannia Gmünd

Oberliga BW | erstellt am Fr. 13.03.2026

(mk) Nach dem Einzug ins Finale des bfv-Pokals steht für den VfR Mannheim wieder der Ligaalltag auf dem Programm. Am Samstag (15 Uhr) empfangen die Blau-Weiß-Roten den Tabellenfünfzehnten 1. FC Normannia Gmünd und möchten eine besondere Woche mit drei wertvollen Punkten im Aufstiegskampf krönen. Alle wichtigen Infos sind im Folgenden zusammengefasst.

Der Gegner

Zurzeit rangiert der 1. FC Normannia Gmünd mit 22 Punkten auf dem ersten direkten Abstiegsplatz der Oberliga Baden-Württemberg. Ergebnistechnisch wusste der Tabellenfünfzehnte in den vergangenen Partien allerdings durchaus zu überzeugen. Vor der Winterpause fuhren die Schwaben nach dem 2:2 (0:2)-Remis in Ravensburg noch zwei Siege in Nöttingen (2:1) und gegen Bietigheim-Bissingen (5:3) ein. Auch im neuen Kalenderjahr rang Gmünd sowohl Essingen als auch Göppingen jeweils ein 1:1-Unentschieden ab. Zuletzt erwies sich der aktuelle Ligaprimus VfR Aalen jedoch als eine Nummer zu groß. Im sogenannten Ostalb-Derby setzte es eine deutliche 0:4 (0:1)-Niederlage. Zahlentechnisch sticht Gmünd mit einer für die Gesamtplatzierung äußerst stabilen Defensive hervor. 34 Gegentreffer nach 22 Partien entsprechen nicht dem Durchschnittswert eines klassischen Abstiegskandidaten. Zum Vergleich: Der Tabellenvierte FC Nöttingen musste in dieser Saison bereits 40 Gegentore hinnehmen.

Stimmen zum Spiel

Nach dem nervenaufreibenden Pokalkrimi am vergangenen Mittwochabend ist die Stimmungslage beim VfR Mannheim exzellent. Das Team ist emotionalisiert und dementsprechend gewillt, am Samstag gegen Gmünd nachzulegen. „Meine Aufgabe ist es nun, den Fokus der Mannschaft wieder auf die Liga zu richten“, berichtet Cheftrainer Marcel Abele.

An seiner rauen Stimme ist zu erkennen, dass die Partie in Sandhausen bei ihm ebenfalls Spuren hinterließ. „Gleichzeitig möchte ich aber nicht auf die Euphoriebremse treten“, führt er weiter aus. „Die Jungs können und sollen den Moment bis zum Abschlusstraining noch ein wenig genießen.“

Beim Coach selbst ist die Vorfreude auf das Finale ebenfalls schon groß. „Jeder, der es mit dem Verein und den Jungs hält, kann sehr, sehr stolz darauf sein, was wir jetzt schon geleistet haben“, hält er fest.

Die blau-weiß-rote Euphoriewelle, auf der die Quadratstädter nun surfen, bildet jedoch nur die eine Seite der Medaille ab. Da zwischen der kräftezehrenden Partie beim Regionalligisten und der anstehenden Begegnung mit Gmünd keine 72 Stunden liegen, stellt sich trotz des „Riesenschubs“ konsequenterweise die Frage nach den verbleibenden Kräften.

„Natürlich werden wir Kleinigkeiten ändern und der hohen Belastung Rechnung tragen“, merkt Abele an. Zweifelsohne wirkten sich 120 intensive Minuten inklusive Elfmeterschießen auf die körperliche Konstitution des einen oder anderen Protagonisten aus. Dementsprechend sind auch manche Spieler etwas angeschlagen. Und dass Gmünd trotz der tabellarischen Konstellation nicht in die Kategorie Laufkundschaft fällt, ist den Blau-Weiß-Roten bewusst. Abele erwartet einen typischen Abstiegskandidaten, der mit einer hohen Intensität spielen wird.

Personalsituation

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist eine verlässliche Prognose bezüglich der Personalsituation nicht möglich.

Bilanz

Mit neun Siegen, vier Unentschieden und vier Niederlagen spricht die Statistik deutlich für die Blau-Weiß-Roten. Besonders positiv verliefen die vergangenen sieben Aufeinandertreffen (5/2/0). In der Hinrunde konnte sich der VfR in einer dramatischen Schlussphase dank eines Last-Minute-Treffers von Christian Kuhn (90.+6) mit 2:1 (1:0) durchsetzen.

Pressemitteilung VfR Mannheim

zurück