VfR Mannheim - FC Nöttingen (1:3), Oberliga Baden-Württemberg, Jubel beim VfR zum 1:0, v.l. Umut Sentürk und Torschütze Pasqual Pander. Foto: Berno Nix

VfR Mannheim - FC Nöttingen (1:3), Oberliga Baden-Württemberg, Jubel beim VfR zum 1:0, v.l. Umut Sentürk und Torschütze Pasqual Pander. Foto: Berno Nix

Gipfeltreffen im Rhein-Neckar-Stadion ++ VfR Mannheim empfängt Spitzenreiter Aalen

Oberliga BW | erstellt am Fr. 27.03.2026

(mk) Es ist so weit: Diesen Samstag (15 Uhr) empfängt der VfR Mannheim (23 Spiele, 52 Punkte) den Ligaprimus VfR Aalen (22 Spiele, 54 Punkte). Alle Informationen zu diesem lang herbeigesehnten Gipfeltreffen sind im Folgenden zusammengefasst:

Der Gegner

Vergangenes Wochenende musste der VfR Aalen vor knapp 4.650 Zuschauern im Nachbarschaftsduell gegen den TSV Essingen die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Im sogenannten „Ostalb-Kracher“ unterlag der Favorit nach frühem 0:2-Rückstand mit 2:3 (0:2). Der bitteren Niederlage zum Trotz bleibt der ehemalige Zweitligist mit einem Spiel weniger als der VfR Mannheim Tabellenführer. Die Differenz zwischen beiden Teams beträgt zwei Zähler. Gegenüber der vergangenen Saison präsentiert sich Aalen, wie man am Tabellenstand ablesen kann, wesentlich stabiler. 17 Siege nach 22 Partien sprechen eine eindeutige Sprache.

In der Offensive zeichnen sich die Schwaben durch ein hohes Maß an Unberechenbarkeit aus. Mit Niklas Antlitz, Benjamin Kindsvater und Sasa Maksimovic haben drei Spieler schon neun Treffer erzielt. Insgesamt markierte Aalen bereits 55 Tore. Lediglich die blau-weiß-roten Rasenspieler netzten bisher häufiger ein (58 Tore). Aalens Prunkstück scheint allerdings die vom zweitligaerfahrenen Routinier Thomas Geyer organisierte und schwer zu überwindende Defensive zu sein. Das jüngste Resultat gegen Essingen sollte nicht zu falschen Rückschlüssen verleiten. 14 Gegentreffer muten zum jetzigen Zeitpunkt der Saison fast schon meisterlich an. Kurz und bündig: Sämtliche Statistiken zeigen auf, dass Aalen die am härtesten zu knackende Nuss in der Oberliga Baden-Württemberg ist.

Stimmen zum Spiel

Um die Bedeutung des anstehenden Spiels zu erahnen, genügt ein Blick auf die Tabelle. Die Aalener und Mannheimer Rasenspieler ziehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt an der Spitze einsam ihre Kreise. „Es gibt in dieser Liga nun einmal zwei Mannschaften, die ein bisschen herausragen“, erklärt der Cheftrainer des VfR Mannheim, Marcel Abele. „Das sind Aalen und wir.“ Folgerichtig zeigt sich der blau-weiß-rote Coach bezüglich der gegnerischen Qualität beeindruckt. „Sie sind sehr, sehr schnörkellos in ihrem Spiel“, betont Abele. „Das ist der härteste Brocken, den es in dieser Liga gibt.“ Dementsprechend schwer ist es auch, Schwächen beim Kontrahenten ausfindig zu machen. „Aalen schießt viele Tore, kassiert wenig Gegentreffer und ist dementsprechend äußerst stabil“, merkt der Mannheimer Coach an.

Was Abele ebenfalls imponiert, ist der große Rückhalt, den Aalen in der Heimat genießt. „In der jüngsten Partie waren viereinhalbtausend Zuschauer im Stadion. Das ist einfach, so ehrlich muss man sein, kein Oberligist“, betont Abele anerkennend. Auch am Samstag dürften viele Aalener Fans die Reise in die Quadratestadt antreten.

Beim VfR ist das große Selbstvertrauen nach dem jüngsten Auswärtssieg in Göppingen jedoch nochmals gewachsen. Abele sieht beide Mannschaften auf Augenhöhe und peilt mit seinem Team vor heimischem Publikum drei Punkte an. „Es steht wirklich sehr viel auf dem Spiel“, möchte er die Bedeutung der Begegnung gar nicht erst nach unten schrauben. Das Ziel ist hierbei klar. Abele betont: „Wir werden voll auf Sieg gehen.“ Trotz der großen Bedeutung verspürt Mannheims Cheftrainer vor dem direkten Aufeinandertreffen mit Aalen allerdings keine spezielle Nervosität. „Eine besondere Vorfreude ist aufgrund des größeren Interesses allerdings schon vorhanden“, gesteht er und hofft am Samstag auf eine stattliche Kulisse im Rhein-Neckar-Stadion.

Personalsituation

Die Personalsituation bleibt gegenüber dem Göppingen-Spiel unverändert. Lediglich Umut Sentürk wird aufgrund eines Nasenbeinbruchs verletzungsbedingt ausfallen. Der chirurgische Eingriff erfolgte bereits am Mittwochvormittag.

Bilanz

In der Regional- und Oberliga trafen beide Teams bereits 25 Mal aufeinander. Bisher spricht die Statistik für Aalen. Die Mannheimer Rasenspieler konnten sich in acht Partien durchsetzen, während zwölf Begegnungen verloren gingen. Fünfmal teilten sich beide Teams die Punkte. Bei einem Blick auf die Heimspiele sieht die Welt für die Quadratestädter wieder wesentlich freundlicher aus. Sieben Siege stehen zwei Unentschieden und drei Niederlagen gegenüber. In der Hinrunde dieser Saison unterlagen die Blau-Weiß-Roten mit 0:1 (0:1).

Pressemitteilung VfR Mannheim

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