Rheinau-Coach Niki Antos und sein Team haben sich noch nicht aufgegeben. Bild: Berno Nix

Rheinau-Coach Niki Antos und sein Team haben sich noch nicht aufgegeben. Bild: Berno Nix

Warum sich Kreisligist TSG Rheinau noch lange nicht aufgegeben hat – Trainer Nikki Antos im Gespräch

Kreisligen | erstellt am Sa. 10.01.2026

sport-kurier. Für die TSG Rheinau sieht es in der Kreisliga Mannheim nicht gut aus. Der Aufsteiger überwintert als Vorletzter. Bei aktuell 6 gesammelten Punkten beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer 14 Zähler. Im ersten Moment hört sich das aussichtslos an, doch Trainer Nikki Antos und seine Mannschaft haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Auch für die ernüchternde Tordifferenz von 29:74 gibt es eine Erklärung, was sich im Interview verdeutlicht.

Hallo Herr Antos, mit dem Verlauf der bisherigen Saison können Sie nicht zufrieden sein. Oder?

Die Tabelle lügt nicht und natürlich sind wir nicht zufrieden. Es kam aber auch eine Menge zusammen. Wir hatten wirklich ein riesiges Verletzungspech. Insbesondere die Situation mit unseren Torhütern war sehr schwierig. Wir mussten 5 Torhüter einwechseln. Darunter auch mich und ich bin kein Torwart. So erklären sich ein Stück weit auch die vielen Gegentore. Die Ergebnisse waren ja teilweise schon wirklich wild von der Höhe her. Wir hatten aber auch Spiele dabei, die wir mit Pech verloren haben. Ich denke da nur an unser Heimspiel gegen die TSG Lützelsachsen, die ja jetzt ganz oben dabei ist. Da führen wir mit 4 oder 5:1 und verlieren am Ende noch mit 5:6. Auch das letzte Spiel gegen Wallstadt hätten wir nicht mit 1:2 verlieren dürfen. Da waren wir die bessere Mannschaft. Hätten wir diese 6 Punkte jetzt noch mehr, würde die Situation schon etwas rosiger aussehen.

Man hört es raus, bei der TSG Rheinau hat man sich noch lange nicht aufgegeben.

Nein, auf keinen Fall. Es sind noch genug Spiele. Wir können noch eine Menge Punkte holen. Aber es wird natürlich schwierig. Wir haben mal nachgeschaut, vor ein paar Jahren hatte Friedrichsfeld nur 3 Punkte in der Vorrunde geholt und sich am Ende noch gerettet. Das muss unser Vorbild sein. Aber ja, leicht wird es natürlich nicht werden.

Wie sieht es denn mit Transfers im Winter aus?

Im Sommer hat es da nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt hatten. Stammspieler, die wir verloren haben, konnten wir nicht entsprechend ersetzen. So sind wir in diese ganze Situation gerutscht. Im Winter ist es jetzt auch nicht leicht, weil du keine Stammspieler von anderen Vereinen bekommen kannst. Und du noch dazu nicht diese finanziellen Mittel hast, die andere haben. Wir haben in der jetzigen Winterpause bereits Transfers getätigt, jedoch sind das eher Leute für die Breite des Kaders. Ich denke aber, dass wenn unser Kader in der Rückrunde mal weitestgehend komplett bleibt, was unsere Hoffnung ist, dann sind wir konkurrenzfähig. Wir hauen alles rein. Aktuell haben wir jetzt einen 23 Mann Kader, der 3 Torhüter beinhaltet.

Wann ist Trainingsstart und wurden schon Testspiele vereinbart?

Wir beginnen am 20. Januar und am 25. starten wir mit dem ersten Testspiel. Das findet bei FT Kirchheim statt. Weitere Testgegner sind TSV Rheinhausen, SKV Sandhofen, Phönix Mannheim, SV Tiefenbach, VfB Leimen, TuS Ellmendingen und SV Bruchsal. Es war unser klares Ziel, dass wir uns mit vielen Testspielen gut vorbereiten.

zurück