SV Enosis Mannheim - ASV Feudenheim, Kreisliga, v.l. Feudenheims Aleksandar Sorda gegen Enosis Fabian Barisic. 09.11.2025 / Foto: Berno Nix

SV Enosis Mannheim - ASV Feudenheim, Kreisliga, v.l. Feudenheims Aleksandar Sorda gegen Enosis Fabian Barisic. 09.11.2025 / Foto: Berno Nix

„Unser Ziel: Oben dranzubleiben“ – ASV Feudenheim Trainer Patrick Bugert blickt vor und zurück

Kreisligen | erstellt am Fr. 06.02.2026

Beim ASV Feudenheim konnte man die Winterpause entspannt angehen. Die Mannheimer Vorstädter überwinterten in der Kreisliga Mannheim als Tabellenfünfter. Mit 27 Punkten liegt man 8 Zähler hinter der TSG Lützelsachsen, die auf dem Aufstiegsrelegationsplatz liegt. Wenngleich der Aufstieg ohnehin nicht das Ziel ist und war. Trainer Patrick Bugert formuliert es folgendermaßen: „Unser klares Ziel für die Rückrunde ist es, oben dranzubleiben und so viele Punkte wie möglich zu holen. Wir möchten die positive Entwicklung fortsetzen und unsere Stabilität weiter erhöhen.“

Seit dem 27. Januar bastelt man in Feudenheim an der Rückkehr in die zweite Saisonhälfte. Die Hinrunde bewertet Bugert positiv, betont aber auch: „Es besteht weiterhin Luft nach oben.“ Der Kader ist aus seiner Sicht sehr gut aufgestellt. Gemeinsam hat man auch die Vorgabe erfüllt, die man sich gesetzt hatte. „Unser Ziel war es, unter die ersten fünf Mannschaften zu kommen – aktuell stehen wir auf Platz 5, womit die Zielsetzung bislang erreicht wurde.“

Dennoch hat er an die Hinserie nicht nur positive Erinnerungen, was aber auch völlig normal ist. Negativ haften geblieben ist insbesondere das eigene Defensivverhalten. So habe man über weite Strecken der Hinrunde zu viele Gegentore kassiert, was dem ehrgeizigen Coach nicht geschmeckt hat. Die Tordifferenz des ASV lautet 42:32. Doch auch bei den Gegentoren hat man sich bereits stabilisiert. „In den letzten 4 Spielen konnten wir uns hier jedoch deutlich verbessern, indem wir über 90 Minuten konstanter und konzentrierter agiert haben. Darauf wollen wir in der Rückrunde weiter aufbauen“, erklärt Bugert. Nötig wird aus seiner Sicht dazu auch sein, dass eine höhere Konstanz an den Tag gelegt wird.

ASV Feudenheim Kreisliga, Feudenheims Trainer Patrick Bugert. Foto: Berno Nix

Von der Möglichkeit, im Wintertransferfenster nochmals ordentlich zuzuschlagen, hat man in Feudenheim keinen Gebrauch gemacht. Ein gefühlter Neuzugang ist für den Coach jedoch die Rückkehr von Eban Arslan, der nach einer längeren Verletzungspause wieder in den Feudenheimer Kader zurückgekehrt ist. Vorfreude hat man beim ASV auch wegen zweier Studenten, die bereits in der Hinrunde in die Mannschaft integriert wurden und laut Bugert reichlich Qualität mitbringen. Abgänge hat man drei zu verzeichnen. Hakan Nalu zieht es zum VfR Mannheim II, Ferhat Cetiner zum SSV Vogelstang und Arda Altundag zum VfL Kurpfalz Neckarau

In den Testspielen tritt man gegen Türkspor Mannheim, VfB Gartenstadt, SV Schwetzingen, VfL Birkenau, ESV Ludwigshafen und Phoenix Mannheim an. Gegen den SV Ruchheim wurde schon getestet. Feudenheim gewann mit 4:3.

Das neue Punktspieljahr beginnt für die Bugert-Truppe mit einem Heimspiel gegen die TSG Rheinau. Dieses steigt am 8. März. Eine Woche später ist eine hohe Hürde zu überspringen. Dann gilt es bei Spitzenteam TSG Lützelsachsen zu bestehen.

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