Lindenhofs Cheftrainer Giuseppe Carotenuto. Foto: Berno Nix
„Somit wären wir auch nicht unter diesem Druck“ – Lindenhofs Trainer Giuseppe Carotenuto ist mit der Hinserie nicht zufrieden
Kreisligen | erstellt am Di. 03.02.2026
sport-kurier. „Wir haben unsere Ziele in der Hinrunde nicht erreicht“, sagt Giuseppe Carotenuto. Der Trainer des Mannheimer Kreisligisten MFC 08 Lindenhof hatte sich von der Vorrunde mehr erhofft. Seine Elf überwintert auf dem 13. Tabellenrang, was gleichbedeutend mit dem ersten Abstiegsplatz ist.
Nötig sei das laut ihm nicht gewesen. „Wir haben unnötig Punkte liegen gelassen. Das ein oder andere Spiel hätten wir zwingend gewinnen müssen. Somit wären wir jetzt auch nicht unter diesem Druck“, erklärt der MFC-Headcoach. Hinzu würde noch kommen, „dass wir Pech mit vielen verletzten Leistungsträgern hatten.“
Zurück im Training ist Lindenhof seit dem 18. Januar. Es war eher ein gemütliches reinkommen, was Carotenuto nach eigener Aussage immer wichtig ist. Er betont: „Wenn die Intensität am Anfang nicht so hoch ist, kann man sie dann Woche für Woche weiter steigern.“

Der Tiefpunkt der Vorrunde war das Spiel bei der SG Oftersheim, wo die „Nullachter“ mit 2:7 untergegangen sind. „Das war eine absolute Katastrophe“, kann es Carotenuto nach wie vor nicht fassen. Schwer wogen auch die Ausfälle von drei ganz bestimmten Spielern. Patrick Szarka hatte eine Knieoperation, Yusuf Demirci Probleme im Knie und auch Arafat Tcha-Gnaou fiel lange aus. „Leider wissen wir nicht, wann sie wieder für uns zum Einsatz kommen können“, ergänzt der Trainer.
Dennoch war nicht alles schlecht, lobend hebt er die positive Stimmung innerhalb der Mannschaft hervor. Mut machte auch die Leistung beim Spitzenteam TSG Lützelsachsen. An der Bergstraße konnte Lindenhof einen 2:0 Erfolg einfahren. Ausschlaggebend sei eine geschlossene Mannschaftsleistung gewesen.
Das Ziel für die restliche Halbserie ist bei den Mannheimern klar. Es gilt noch so viele Punkte wie möglich zu holen. „Wir wollen natürlich nicht absteigen. Deshalb gilt es die unnötigen Fehler abzustellen und unsere eigene Chancenverwertung zu verbessern. Denn wir haben wirklich viele, nutzen sie aber leider zu wenig.“
Um die Wende zum Bessern einzuleiten, ist Lindenhof bei den Wintertransfers sehr aktiv gewesen. Neu mit dabei sind Edis Crnisanin (Rot-Weiß Rheinau), Tim Baschnagel (vereinslos/Jugend beim SC Freiburg Bundesliga), Rados Ristic (ESV Ludwigshafen), Berk Önder (SC Pfingstberg-Hochstätt), Lorenzo Alesi (A-Jugend MTV Stuttgart), Philipp Grünewald (FC Eddersheim II) und Lluc Nolda (07 Mannheim).
Verlassen haben den Verein Angjelos Kasaj (SV 98 Schwetzingen), Mateo Atacan (SV Enosis Mannheim) und Noah Miftari (Feudenheim II).
Testspiele wurden gegen Rot-Weiß Rheinau, DJK/FC Ziegelhausen/Peterstal II, Phönix Schifferstadt, Türkspor Mannheim, ASC Neuenheim II und VfR Frankenthal vereinbart.
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