Reilingens Spielertrainer Patrick Rittmaier. Bild: lofi
SC Reilingen Tabellenletzter ++ Mit Spielertrainer Patrick Rittmaier im Gespräch
Kreisligen | erstellt am Di. 04.09.2018
Als Aufsteiger landete die Mannschaft von Spielertrainer Patrick Rittmaier auf dem neunten Tabellenplatz der Kreisliga Mannheim. Lange mischte man aber auch ganz vorne mit und erarbeitete sich den Respekt der Konkurrenz. In die neue Saison ging es nun nicht ganz so erfreulich. Nach drei Spieltagen hat Reilingen erst einen Punkt gesammelt und steht derzeit auf dem letzten Platz.
Der sport-kurier sprach mit Patrick Rittmaier.
Hallo Herr Rittmaier, der Start lief nicht nach Wunsch. Woran liegt es derzeit?
Wir können natürlich nicht zufrieden sein. Derzeit ist es bei uns ein wenig schwierig. Es gibt mehrere Gründe. Wir schaffen es in der Defensive nicht, stabil zu stehen und nach vorne erspielen wir uns zu wenige klare Chancen. Wir müssen natürlich auch einige neue Spieler integrieren. Allerdings vermisse ich derzeit auch ein wenig die nötige Geilheit und auch den Biss mal zu punkten.
Muss man sich bereits Sorgen machen?
Nein, dazu ist es noch zu früh in der Saison. Es muss jetzt einfach auch in die Köpfe rein, dass es im zweiten Jahr immer schwerer ist. Das habe ich schon vor der Saison gesagt. Die Gegner kennen uns jetzt und wissen, wie wir spielen. Auch deshalb studieren wir momentan noch ein neues System ein, dass wir eben nicht mehr so leicht auszurechnen sind. Aber das braucht Zeit, das ist ein Lernprozess. Trotzdem kann man erwarten, dass jeder kämpft. Und das ist derzeit sicher nicht immer zu hundert Prozent der Fall.
Was muss denn konkret anders gemacht werden auf dem Platz?
Ganz wichtig wird sein, dass wir hinten stabiler stehen. Da müssen alle mehr arbeiten. Denn unsere Vierkette trifft hier nicht die alleinige Schuld. Auch die Spieler von weiter vorne müssen besser mit zurück arbeiten. Es ist uns außerdem verloren gegangen, dass wir in die gefährlichen Räume kommen. Die Stimmung in der Mannschaft ist aber nach wie vor gut. Wir reden nicht vom Abstiegskampf, dazu ist es auch noch viel zu früh.
Was ist denn das Ziel für diese Saison?
Wir werden jetzt schauen, dass wir in den nächsten Wochen so viele Punkte wie möglich holen und vor allem ruhig bleiben. Und dann werden wir in ein paar Wochen sehen, wo die Reise hingeht.
Kann es sein, dass die Kreisliga in diesem Jahr stärker ist?
Das ist momentan noch schwer zu sagen. Ich denke, dass es erneut eine ausgeglichene Liga ist. Rheinau ist diesmal sehr gut und auch mit Leutershausen ist ein sehr guter Aufsteiger dazu gekommen. Wobei die momentan sicher auch noch etwas von der Aufstiegseuphorie leben. Das war bei uns in der letzten Saison ja nicht anders.
Im nächsten Spiel geht es gegen die den TSV Amicitia Viernheim. Das ist eine neu zusammengestellte Mannschaft. Eine große Unbekannte für Sie?
Eher nicht (lacht). Im Kreispokal haben wir in Viernheim 0:7 verloren. Das war schon hart, allerdings haben damals auch einige Spieler bei uns gefehlt. Aber es wird eine sehr schwere Aufgabe.
{loadmodule mod_blank250,Google – inArticle}
zurück