Rheinau-Coach Niki Antos und die TSG Rheinau gehen nach der Spielzeit 25/26 getrennte Wege. Bild: Berno Nix

Rheinau-Coach Niki Antos und die TSG Rheinau gehen nach der Spielzeit 25/26 getrennte Wege. Bild: Berno Nix

Niki Antos und die TSG Rheinau gehen nach der Saison getrennte Wege

Kreisligen | erstellt am Fr. 20.02.2026

sport-kurier. Fällt der Name des Trainers Niki Antos, kann man ihn sofort einordnen, wenn man sich im Fußballkreis Mannheim auch nur etwas besser auskennt. Antos ist seit 8 Jahren eines der prägenden Gesichter der TSG Rheinau, die seit dieser Saison in der Mannheimer Kreisliga spielt. Bald geht man jedoch getrennte Wege. Am Donnerstagabend saßen Verantwortliche des Vereins und Antos zusammen und man beschloss, dass man nach dieser Saison die gemeinsame Arbeit beendet.

„Wir hatten ein Gespräch und da hat es sich herauskristallisiert, dass es von beiden Seiten vielleicht nach 8 Jahren die Zeit doch gekommen ist“, betont Antos. „Es waren tolle Jahre und wir gehen ganz und gar nicht im Bösen auseinander. Aber es wird für mich und für die TSG einfach Zeit für etwas Neues.“

Mit der aktuellen sportlichen Situation, die TSG überwintert in der Kreisliga auf dem vorletzten Tabellenplatz, habe es laut dem Coach nichts zu tun. „Darüber sind sich beide Seiten einig.“ Ein Grund soll eher gewesen sein, dass man unterschiedliche Vorstellungen und eine andere Philosophie bezüglich der Zukunft hat.

„Die TSG steht über allem“, sagt Antos, dem der Abschied schwerfällt: „Ich bezeichne die TSG als meinen Verein, die Jungs sind mir ans Herz gewachsen. Wie gesagt, es waren tolle Jahre.“ Und zuletzt durchaus auch erfolgreiche, denn neben den Aufstieg im Sommer 2025 gewann die TSG auch noch den Mannheimer Kreispokal. „Aber du merkst einfach, wenn es Zeit wird und dieser Zeitpunkt ist jetzt gekommen.“

Ein großes gemeinsames Ziel – das allerdings sehr knifflig wird – hat man jedoch noch. Man würde gerne den Klassenerhalt schaffen. „Wir feuern alles ab, was geht. Inwieweit es dann reicht, muss man sehen. Ich gehe davon aus, dass die ersten Spiele entscheidend werden“, erklärt Antos, der mit seiner Truppe 14 Punkte Rückstand ans rettende Ufer hat.

Etwas Neues hat er noch nicht in Aussicht. „Alles ist noch sehr frisch, jedoch bin ich Trainer aus Leidenschaft und fühle mich an der Seitenlinie sehr wohl. Ob was Neues kommt, muss man sehen.“

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