ASV Feudenheim - TSV Amicitia Viernheim II, Kreisklasse A2, Feudenheims Trainer Patrick Bugert. / Foto: Berno Nix

ASV Feudenheim - TSV Amicitia Viernheim II, Kreisklasse A2, Feudenheims Trainer Patrick Bugert. / Foto: Berno Nix

„Es hätten schon 4 oder 5 Punkte mehr sein können“ – Der ASV Feudenheim überwintert als Kreisligafünfter

Kreisligen | erstellt am Do. 18.12.2025

sport-kurier. In der Fußball-Kreisliga Mannheim geht momentan gar nichts. Die Teams befinden sich in der Winterpause. Der ein oder andere Verein wird sicher froh sein, dass er jetzt mal durchschnaufen kann. Beim ASV Feudenheim, der auf dem fünften Platz in der höchsten Mannheimer Spielklasse überwintert, ist das etwas anders.

Die Feudenheimer holten aus den letzten 4 Spiele starke 10 Punkte. Was man durchaus als Lauf bezeichnen kann. Trainer Patrick Bugert macht deshalb auch kein Geheimnis daraus, dass er gerne weitergespielt hätte. „Gerade auch nach dem Sieg gegen Oftersheim, das ein direkter Konkurrent von uns ist, hätten wir sicher gerne weiter gemacht. Das war wirklich ein geiler Auftritt meiner Jungs, da muss ich ein Lob aussprechen“, sagte er.

Bezüglich des Saisonziels befindet sich der ASV aktuell in der Spur. Es ging darum unter den ersten 5 Teams mitzuspielen. „Durch die ganzen namenhaften Neuzugänge war es klar, dass wir uns eher nach oben orientieren werden“, betonte Bugert. Völlig zufrieden ist er mit der Punkteausbeute von 27 aus 16 Begegnungen aber nicht. „Es hätten schon 4 oder 5 Punkte mehr sein dürfen. Gerade gegen Enosis Mannheim oder Eintracht Plankstadt haben wir etwas unnötig Punkte liegen gelassen. Auch Ladenburg musst du eigentlich gewinnen, wenn du so zurückkommst.“

SpVgg Wallstadt – ASV Feudenheim, Kreisliga, Feudenheims Alptekin Aksoy (hinten) gegen Wallstadts Lion Philipp Dörner
23.11.2025 / Foto: Berno Nix

Der Abstand zum 2. Tabellenplatz, der zur Aufstiegsrelegation und den Lützelsachsen inne hat berechtigen würde, beträgt zurzeit 8 Punkte. Für Bugert ist der Zug da aber noch nicht abgefahren: „Im nächsten Spiel geht es gegen die TSG Rheinau, danach direkt gegen Lützelsachsen. Falls wir beide gewinnen würden, wären wir oben dran.“ Insgesamt sei die Liga sowieso extrem ausgeglichen.

Nimmt man die Statistik als Maßstab, dürfte insbesondere bezüglich der Gegentore Handlungsbedarf bestehen. Denn Feudenheim hat 42 Tore erzielt, sich aber auch 31 eingefangen. Bugert ist sich darüber im Klaren, macht sich aber keinen großen Kopf deshalb. Und das ist nachvollziehbar. Schließlich ist in der Defensive ein klarer Aufwärtstrend erkennbar. „Wir haben zu Saisonbeginn wirklich viele Gegentreffer kassiert, aber in den letzten 4 Spielen waren es jetzt nur noch 3.“

Pech hatte man in der Hinrunde häufig mit Verletzungen. Laut Bugert haben Leistungsträger wie Luca Sterzing oder Cihad Ilhan oft gefehlt und auch Eban Arslan wird im neuen Jahr endlich wieder zur Verfügung stehen. „Natürlich gab es auch noch weitere Ausfälle. Da kam vieles zusammen“, erklärte Bugert, der vom Kader überzeugt ist: „Er ist besser als letztes Jahr, das gilt auch für die Stimmung.“ Transfers wird es im Winter auch deshalb nicht geben. Lediglich 3 Spieler werden den Verein verlassen, weil sie keine Einsatzzeiten hatten.

Die Vorbereitung beginnt Mitte Januar. Anfangs eher locker mit nur 2 Einheiten. Testgegner sind die Landesligisten SV Schwetzingen, VfB Gartenstadt, Türkspor Mannheim. Außerdem geht es gegen Südwest Ludwigshafen, SV Ruchheim und VfL Birkenau.

zurück