SC RW Rheinau - DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen, Kreisliga, v.l. Edingens Jonathan Weisser gegen Rheinaus Marcus Hawk. Berno Nix
Drei Punkte aus den letzten 5 Spielen – die Bilanz der Rot-Weißen aus Rheinau ist derzeit alles andere als gut
Kreisligen | erstellt am Di. 21.11.2017
Und Besserung ist nicht wirklich in Sicht. Zumindest dann nicht, wenn man sich die letzten beiden Gegner vor Weihnachten mal ein wenig genauer anschaut. Am kommenden Wochenende wartet die TSG Lützelsachsen, eine Woche später Srbija Mannheim, das zuletzt alles in Grund und Boden geschossen hat.
Eckl weiß um die großen Hürden, die da auf seine Elf zukommen. „Das sind Gegner, gegen die wir nicht als Favorit ins Spiel gehen, das ist auch mal nicht schlecht“, erklärt er. Dass man sich mit Lützelsachsen auf Augenhöhe befindet, zeigte Rheinau ohnehin bereits: Im Pokal setzte es eine knappe 1:2 Niederlage. Und auch aktuell sieht Eckl seine Formation besser als es die Ergebnisse vermuten lassen.
„Klammert man mal die hohe Niederlage gegen Gartenstadt aus, waren wir ansonsten ebenbürtig, wenn teilweise nicht sogar das bessere Team.“ Probleme mit Verletzten hatte man auch, besonders die Innenverteidigung stellte sich mitunter von alleine auf, das will der Coach aber nicht als Ausrede gelten lassen. Das wäre zu einfach. Eckl: „Wir spielen bis zum 16er wirklich gut, aber dann fehlt die letzte Konsequenz.“
Zuletzt gegen Edingen-Neckarhausen haperte es zudem auch vom Elfmeterpunkt. Beim Stand von 1:1 hatte man die große Chance auf den Sieg, vergab sie aber. „Das war schon ärgerlich“, berichtet Eckl, „und wir hatten ja noch eine Reihe weiterer Chancen, um das Spiel zu gewinnen.“

SpVgg Wallstadt – SC RW Rheinau, Kreisliga, v.l. Wallstadts Alexander Heilmann gegen Rheinaus Alessandro Mormone. Bild: Berno Nix
Doch das ist im Fußball eben auch immer Kopfsache, hat man einen Lauf, läuft es quasi von selbst. Das Glück muss man sich erarbeiten. Frisches Blut ist aber auch nie verkehrt und so kann es gut sein, dass die Rot-Weißen im Winter nochmals personell nachlegen. Schnellschüsse oder kurzfristige Lösungen werden aber nicht getätigt. Es muss perspektivisch passen.
Falls das in der Winterpause nicht zu realisieren sein wird, ist es laut Eckl aber auch nicht weiter dramatisch. Er glaubt an sein Personal und betont: „Ich bin überzeugt davon, dass wir das mit einer guten Vorbereitung schaffen werden, da unten raus zukommen.“ Den Ernst der Lage hat man aber erkannt, man ist angekommen im Abstiegskampf: „Das zeigt ja schon ein Blick auf die Tabelle und wir sind sicher nicht größenwahnsinnig und sagen, wir sind zu gut um abzusteigen.“
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