Jörg Höpfner Bild: Berno Nix

Jörg Höpfner Bild: Berno Nix

„Da kann man nicht meckern“ – Trainer Jörg Höpfner führt mit seinen Ladenburgern die Kreisliga Mannheim an

Kreisligen | erstellt am Di. 06.10.2020

Die „Nulldreier“ sind einfach nicht zu stoppen. Der 2:1-Derbysieg am vergangenen Wochenende gegen die SpVgg Ilvesheim war bereits der fünfte Sieg im fünften Spiel.

Egal, was die Römerstädter aktuell auch anzupacken scheinen, es klappt. Einer, der daran einen großen Anteil hat, ist Jörg Höpfner, der die Ladenburger auch in dieser Saison wieder als Trainer anführt. Wir sprachen mit ihm.

sport-kurier: Hallo Herr Höpfner, viel erfolgreicher kann man nicht in eine Saison starten, oder?
Jörg Höpfner: Ja, das stimmt. Man kann da sicher schon von einem Traumstart sprechen. Da kann man nicht meckern. Wir haben die maximale Punkteausbeute geholt. Das ist einfach schön.

Rechnen konnte man damit nicht …
Nein, damit haben wir nicht gerechnet, andere aber sicher auch nicht. Man muss ja auch sehen, dass wir mit Leutershausen und Wallstadt schon zwei Gegner hatten, die zu den Mitfavoriten zählen. Wobei Leutershausen aufgrund der vielen verletzten Spieler natürlich nicht gut gestartet ist. Bei uns passt einfach vieles zusammen momentan. Auch auf der Bank haben wir noch eine enorme Qualität. Hinzu kommt die tolle Kameradschaft. Die Jungs präsentieren sich wirklich als geschlossene Einheit. Und da wir kaum Verletzungssorgen haben, ist es für uns als Trainerteam, zu dem natürlich auch Dieter Schreckenberger gezählt werden muss, gar nicht so leicht, uns für elf Spieler zu entscheiden.

Die Vorbereitung lief gar nicht so gut.
Das stimmt. Unsere Vorbereitung würde ich eher als durchwachsen bezeichnen. Wir hatten da einige Urlauber. Bei unserem Aus im Pokal war ich dann mal selbst noch im Urlaub. Wir kamen irgendwie nicht so richtig rein. Das hat sich dann im letzten Testspiel gegen Dossenheim geändert. Da lief die 2. Halbzeit wirklich so, wie ich mir das vorstelle und diese Leistung konnten wir in die Saison mit rüber nehmen.

Ist vielleicht sogar der Aufstieg für Ihre Elf drin?
Danach schaue ich momentan wirklich nicht. Wir denken nur von Spiel zu Spiel. Wir sind jetzt quasi die 2. Saison in der neuen Spielklasse und man sagt ja immer, dass dieses Jahr immer am schwersten wird. Unser eigentliches Saisonziel war es, die Großen etwas zu ärgern und da wollen wir weiter machen.

Ein echtes Überteam scheint es aber gar nicht zu geben …
Da sind einige Mannschaften dabei, die noch kommen werden. Vor allem Amicitia Viernheim schätze ich auch sehr gut ein. Sie haben noch ein Spiel in der Hinterhand. Gewinnen sie das, liegen sie nur 2 Punkte hinter uns. Auch Rot-Weiß Rheinau hat seit dem Trainerwechsel wieder sehr gute Leistungen gezeigt.

Im nächsten Spiel geht es gegen Aufsteiger TSV Neckarau. Die sind nicht zu unterschätzen.
Das stimmt. Zuletzt haben sie 7:0 gegen Friedrichsfeld gewonnen. Sie haben eine hohe Qualität in ihren Reihen. Mit Lars Leonhardt spielt dort ein Spieler, der letztes Jahr noch bei uns gespielt hat. Am letzten Wochenende hat er nicht gespielt. Ich hoffe, dass er gegen uns wieder dabei ist, dass es ein Wiedersehen gibt.

 

 

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