Bild: Lothar Fischer

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„Wir müssten zwei oder drei Plätze besser stehen“ ++ Antonino Casciaro sieht die SG Oftersheim trotzdem fast im Soll

Kreisklassen | erstellt am Fr. 11.12.2020

Drei Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen bedeuten zehn Punkte und Platz 10 in der Tabelle.

„Wir müssten eigentlich zwei oder drei Plätze besser in der Tabelle stehen. Vor allem die Niederlage gegen Rohrhof ärgert mich. Das war schon ein Knackpunkt. Zwei Wochen zuvor hatten wir sie im Pokal noch geschlagen“, trauert er diesen drei verlorenen Punkten etwas hinterher. Viel mehr war für ihn danach nicht drin.

Nach einem guten Start in die Runde mit zwei Siegen geriet der Oftersheimer Motor in Stottern. „Wir hatten schon Verletzungspech bei unseren Leistungsträgern und in den Spielen brauchen wir einfach zu viele Chancen“, ist für ihn ein Platz im gesicherten Mittelfeld ein realistisches Ziel.

Die Vereine, die Casciaro vor der Runde als Favoriten auf dem Zettel hatte (TSG Rheinau, DJK/Fortuan Edingen-Neckarhausen, FV Brühl II), stehen derzeit auch tatsächlich ganz vorne, dazu aber auch ein Team, welches der 56-jährige Coach, der als Schichtführer im Produktionsbetrieb in einem chemischen Werk arbeitet, nicht auf dem Zettel hatte. „Überrascht bin ich vom SC Pfingstberg-Hochstätt. Der Trainerkollege macht dort mit einem jungen neuen Kader eine sehr gute Arbeit“, ist er von den Leistungen der Pfingstberger angetan.

Casciaro gehört zum festen Inventar der Oftersheimer. Mädchenmannschaft, Damenmannschaft, Jugend, zweite Herrenmannschaft und nun im zweiten vollen Jahr als Chef der ersten Garnitur, er hat schon einige Teams der SGO betreut. „Die Truppe und das Umfeld mit Trainerteam, Sportlicher Leitung und Jugendtrainer, das passt alles“, sagt er und will seine Arbeit in Oftersheim auch künftig fortsetzen.

Die Planungen für den Kader oder auch die Vorbereitung, dies alles ist aber erst einmal auf Eis gelegt. „Da muss man halt abwarten, was die Mediziner so entscheiden. Bei uns sind toi toi toi bislang alle virusfrei geblieben“, gibt es bei Oftersheim bislang keine bekannten Corona-Fälle.

„Ich bin Optimist und hoffe natürlich auch, dass es irgendwann weitergeht, aber so richtig glaube ich nicht daran“, heißt es auch in Oftersheim: Abwarten und Tee trinken. Von Planungen mit einer Auf- und Abstiegsrunde hält er nicht viel. „Am besten die ganze Runde annullieren und dann im Sommer neu durchstarten“, wäre sein alternativer Vorschlag.

 

 

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