Verbandspokal 1. Runde, SKV Sandhofen - FC Türkspor Mannheim, das 3:1 für Türkspor, v.l. Türkspors Torschütze Sencer Koc, Sandhofens Marius Szymczak und Sandhofens Torwart Markus Wollnik. Bild: Berno Nix

Verbandspokal 1. Runde, SKV Sandhofen - FC Türkspor Mannheim, das 3:1 für Türkspor, v.l. Türkspors Torschütze Sencer Koc, Sandhofens Marius Szymczak und Sandhofens Torwart Markus Wollnik. Bild: Berno Nix

Es kann nur einen geben – Am Samstag steigt das Kreispokalfinale zwischen der DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen und SKV Sandhofen

Kreisklassen | erstellt am Di. 01.09.2020

Dann steigt ab 16 Uhr auf der Anlage der TSG Eintracht Plankstadt das Kreispokal-Finale der Saison 2019/2020, das wegen der Coronakrise nach hinten geschoben werden musste. Mit der DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen und dem SKV Sandhofen treffen zwei Mannschaften aufeinander, die in der Mannheimer A-Klasse zuhause sind. Die DJK ist in der A1 am Ball, Sandhofen in der A2.

Gemeinsam haben beide, dass sie in ihren Ligen zum erweiterten Kreis der Titelkandidaten zählen und auch im Halbfinale des Kreispokals 20/21 hatten sie erst kürzlich für Aufsehen gesorgt. Während Edingen-Neckarhausen den Titelfavoriten der Kreisliga, Rot-Weiß Rheinau, mit 1:0 aus dem Weg räumte, schaltete Sandhofen den Kreisligisten VfR Mannheim II mit 5:4 aus.

In Neckarhausen ist die Vorfreude auf den Showdown groß. „Die Jungs sind alle aufgeregt und heiß auf dieses Spiel“, erklärt Marco Rocca, der Trainer der DJK, „für jeden von ihnen ist es das erste Mal, dass sie in so einem Pokalfinale stehen.“ Personell sieht es gut aus. Rocca kann auf alle Mann zurückgreifen, verweist aber darauf, dass 2, 3 Spieler nach Verletzungen noch Trainingsrückstand haben.

Auf den ersten Blick gibt es keinen echten Favoriten, wobei Rocca den Gegner schon etwas stärker sieht: „Gerade ihre Offensive ist schon sehr gut besetzt. Deshalb würde ich sie leicht favorisieren.“ Das war Rheinau im Halbfinale auch, geschlagen hat man sie trotzdem. „Das stimmt“, erklärt Rocca, „ich habe meiner Mannschaft auch gesagt, dass wir jeden schlagen können, wenn die Einstellung stimmt.“ Gegen Rheinau hat die gestimmt, da war jeder heiß, ist gelaufen bis zum Umfallen.

„Vier Tage später, als wir gegen Blumenau verloren haben, war das nicht der Fall“, berichtet Rocca, der zudem betont, dass es in so einem Spiel auch immer auf die Nerven ankommt. Wer hat die besser im Griff, wer kann das ganze Drumherum besser ausblenden?

Wie es sich auf dem Sportplatz in Plankstadt spielt, weiß man in Neckarhausen. Am vergangenen Sonntag testete man dort den Kreisligisten Plankstadt und gewann mit 4:3. Sicher nicht das schlechteste Omen …

Tribünengast bei diesem Spiel war Christian Hofsäß, der bekanntlich beim SKV Sandhofen als Trainer die Kommandos gibt. Sein Fazit zum Gegner: „Neckarhausen ist eine sehr gute Mannschaft. Wer Rot-Weiß Rheinau im Halbfinale schlägt, der hat sich dieses Finale natürlich auch absolut verdient.“ Einen Favoriten auf den Kreispokal-Titel gibt es laut Hofsäß nicht. „Beide Mannschaften stehen nicht zufällig im Finale. Beide haben viel Qualität in ihren Reihen. Aus meiner Sicht wartet da ein 50:50-Spiel, das letztlich vielleicht durch Kleinigkeiten entschieden wird“, betont Hofsäß, „auch Glück ist dann manchmal nötig.“

Die Vorbereitung in Sandhofen lief gut. Der Coach freute sich stets über eine gute Trainingsbeteiligung. Trotzdem kam man nicht ganz unbeschadet durch die letzten Wochen und Monate. Am Samstag wird Hofsäß auf 3, 4 verletzte Spieler verzichten müssen. Die Zielsetzung ist dennoch ehrgeizig. Zunächst soll der Kreispokal her, danach der Aufstieg in die Kreisliga.

„Wir haben eine gute Mannschaft und ich bin nicht der Typ Trainer, der tiefstapelt. Unser klares Ziel ist der Aufstieg in die Kreisliga.“ Und weiter: „Bei uns passt es wirklich auch zwischenmenschlich. Die Jungs unternehmen auch privat viel zusammen.“

Schiedsrichter der Begegnung ist Johannes Oeldorf.

SA. 5.9.2020 um 16:00 Uhr – Rasenplatz, TSG Eintracht Plankstadt NR, Jahnstr. 2, 68723 Plankstadt.

 

 

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