Bild: Berno Nix
Der nächste Umbruch ++ Beim SC Pfingstberg-Hochstätt ist man noch in der Findungsphase
Kreisklassen | erstellt am Mi. 09.09.2020
Allerdings blickt er nicht im Bösen zurück, im Gegenteil: „Wir hatten auch in diesem Sommer wieder fünf Abgänge, von denen vier echte Stammspieler waren. Noch dazu haben sie uns wirklich sehr kurzfristig verlassen. Und ein Umbruch braucht eben seine Zeit, das wissen wir schon aus dem letzten Jahr.“
Am letzten Wochenende fand das erste Ligaspiel in der Mannheimer Kreisklasse A, Staffel I, statt. Pfingstberg spielte bei der Spvgg Ketsch II 1:1 Unentschieden. „Das war ein Ergebnis, das in Ordnung geht. Letztlich hätten wir auch gewinnen, aber eben auch verlieren können“, betont der Coach.
Der Kader umfasst in dieser Saison 22 Spieler, 2 davon sind Torhüter. Mit der Entwicklung der Mannschaft ist de Mingo zufrieden. Fortschritte sind erkennbar. Im letzten Testspiel gegen die SG Viernheim gelang ein 4:3 Sieg. Dieses Spiel dient derzeit gewissermaßen als Maßstab. „Falls wir dauerhaft an diese Leistung anknüpfen können, wäre es sehr gut“, erklärt de Mingo, „ich bin da aber echt positiv.“
Klar ist mittlerweile, dass man die Abgänge der Leistungsträger nicht 1:1 ersetzen kann, vielmehr soll es übers Kollektiv gelöst werden. „Bei uns ist in dieser kurzen Zeit wirklich schon eine Einheit zusammengewachsen, auf der wir aufbauen können.“
Ein wenig nachgebessert werden muss noch in der Viererkette. Hier haben sich zwei Leistungsträger verabschiedet. Das blinde Verständnis fehlt aktuell noch. Doch auch hier macht sich der Trainer keine Sorgen. Ebenfalls vermisst wird natürlich Ivan Vlaho, der in der letzten Saison bis zum Abbruch 19 Tore in 18 Spielen erzielt hatte.
Die Zielsetzung fällt in Pfingstberg deshalb insgesamt etwas zurückhaltender aus. De Mingo: „Wenn wir zwischen Platz 7 oder 10 landen würden, wäre das okay. Letztes Jahr waren wir auf Rang 6. Das wird dieses Jahr aber schwierig. Das Wichtigste ist, dass wir schnellstmöglich die nötigen Punkte gegen den Abstieg sammeln.“
Am heutigen Mittwoch steigt nun das Kreispokalduell gegen Lindenhof 2, das wegen eines Corona-Falles beim MFC zunächst abgesagt werden musste – wir berichteten ausführlich. Beobachtet hat de Mingo den Gegner nicht. „Dazu hatten wir keine Zeit, es war ja gar nicht klar, wann dieses Spiel überhaupt stattfindet. Außerdem sehe ich es als eine Art Bonusspiel, in dem wir uns weiter einspielen können.“
Am Sonntag wartet dann das Heimspiel gegen den FV Brühl 2, der bereits beobachtet wurde. „Sie haben sich gut verstärkt, viele sehen in ihnen eine Art Geheimfavorit und uns haben sie am letzten Wochenende auch schon beobachtet. Wir freuen uns auf das Spiel und würden zuhause natürlich auch gerne punkten“, sagt de Mingo.
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