Premierenspiel von Christian Klein endet Remis

Premierenspiel von Christian Klein endet Remis

Premierenspiel von Christian Klein endet Remis

Archiv | erstellt am Mo. 25.11.2013

Gegen den FC Villingen kamen die Mannheimer nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. „Ich sehe das heute eher als Punktgewinn“, sagte Klein nach dem Spiel. Der Trainer war mit dem Auftritt seiner Spieler zufrieden, vor allem nach der Pause hätten sie seine Vorgaben bereits gut umgesetzt.


Das Premierenspiel von Christian Klein passte sich zunächst dem Wetter an

Der neue Trainer versuchte es gegen die Villinger in einer 4-1-4-1-Formation. Oliver Malchow rutschte in die Innenverteidigung, während Keven Bayram einerseits als Staubsauger vor der Abwehr und erster Aufbauspieler für die Offensive fungieren sollte. Im Sturm bekam Daniel Gulde eine Bewährungschance von Anfang an, während Hans Kyei und überraschend auch Piero Adragna zunächst auf der Bank Platz nahmen.

Das Premierenspiel von Klein passte sich in den ersten 45 Minuten dem Wetter an, bei herbstlich kühlen Temperaturen blieb die Partie grau, Chancen gab es zunächst überhaupt nicht und als sich den Villingern die große Chance zum 1:0 auftat, lag das daran, dass Malchow wegrutschte und Benedikt Haibt deshalb frei vor dem VfR-Tor auftauchte. Sein schwacher Schuss war aber kein Problem für Levent Cetin (25.).


Kurz vor der Pause die „kalte Dusche“ – 0:1

Und als eigentlich alles schon mit einem torlosen Unentschieden zur Pause eingestellt war, erlaubte sich die VfR-Hintermannschaft noch einen groben Schnitzer. Nach einer Flanke von Mario Ketterer fiel deshalb Haibt der Ball vor die Füße und aus zwölf Metern schob der entspannt zum 1:0 ein (44.). „Da haben wir nicht aufgepasst“, kommentierte Klein. Außerdem sagte der Coach: „Für die Spieler war das heute nicht leicht. Nach den schweren letzten Wochen und nach ein paar Umstellungen innerhalb der Mannschaft.“


Levent Cetin verschießt Elfmeter

Immerhin blieb den Rasenspielern noch eine komplette Halbzeit, um die Partie zu drehen und nur drei Minuten nach Wiederbeginn bot sich ihnen die große Chance zum Ausgleich. FCV-Verteidiger Knackmuß sprang der Ball im eigenen Strafraum an die Hand, so dass kurz danach VfR-Keeper Cetin seinem Kollegen Miletic aus elf Metern gegenüberstand. Weil der Schuss von Cetin aber knapp einen halben Meter über das Tor flog, blieb es beim 0:1.

Auch der bis dahin schönste Angriff knapp zehn Minuten später führte nicht zum erhofften 1:1, denn nach schöner Terzic-Vorarbeit scheiterte Gulde aus sechs Metern am stark reagierenden Miletic (57.). Dennoch lobte Klein: „Die Jungs haben die Anweisungen in der Kabine sehr gut umgesetzt und haben dann angedeutet, dass wir fußballerisch viel Potenzial haben.“

Foto: Daniel Gulde (VfR) im Luftkampf mit seinem Gegenspieler. Daneben Daniele Toch und Lukas Cambeis.

Malchow zum 1:1 und Toch mit Pfostentreffer

Den Ausgleich bejubelten die knapp 200 Zuschauer dann aber doch noch, als Oliver Malchow nach einem Freistoß von Bayram per Kopf erfolgreich war (75.). Die Freude war groß, denn viele Zuschauer fürchteten bereits einen kompletten Fehlstart von Klein. So schien wenigstens das Remis gerettet, denn die Villinger fanden nach der Pause in der Offensive eigentlich gar nicht mehr statt.

Der Sieg war dem VfR Mannheim im 18. Anlauf auch nicht vergönnt, denn ein satter 20-Meter-chuss von Daniele Toch landete in der 81. Minute am Pfosten und nicht im Tor. Das Glück brachte Christian Klein auf Anhieb also auch nicht zurück zu den Rasenspielern. Ein bisschen aber doch, denn in der Nachspielzeit strich ein Kopfball des eingewechselten Mario Maus nur Zentimeter über den VfR-Kasten.

VfR Mannheim: Cetin – Höhn (46. Prokop), Malchow, Kirschner, Krettek – Bayram – Terzic, Cambeis, Toch, Schaaf – Gulde (59. Kyei).

FC Villingen: Miletic – Bea, Ovuka, Knackmuß, Sopelnik – Mansuroglu, Weißhaar, Jeske (87. Maus), Ketterer – Haibt (90. Sari), Plavci (83. Ceylan).

Tore: 0:1 Haibt (44.), 1:1 Malchow (75.).
Zuschauer: 200.
Schiedsrichter: Asmir Osmanagic (Stuttgart).

Fotos: Berno Nix

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