Mit Glück ein Remis– Mit Pech eine höhere Niederlage
Mit Glück ein Remis– Mit Pech eine höhere Niederlage
Archiv | erstellt am Di. 18.02.2014
Foto oben: Vor dem Tor von Sandhausens Manuel Riemann (Nr.33) beim Spiel in der 2. Bundesliga, SV Sandhausen 1916 – 1. FC Koeln.
… vor knapp 10.000 Besuchern (darunter etwa 4.000 Gästeanhänger), sodass die Kurpfälzer beim 0:1 (0:0) die zweite Heimniederlage der laufenden Saison kassierten. Den ersten Misserfolg gab es im letzten Vorrundenspiel gegen den Rangzweiten SpVgg. Greuther Fürth. „Die Niederlage stellt für uns kein Beinbruch dar, denn die Gäste wollen nach oben und wir wollen in der Klasse bleiben“. Gastgeber-Trainer Alois Schwartz sprach das aus, was viele genauso sahen: „Bei etwas Glück hätten wir ein Remis erreichen können und bei entsprechendem Pech hätte es auch eine 0:2 oder 0:3 Niederlage gaben können.
Wegen dem Unentschieden spielte Schwartz auf die Situation in der 76. Minute an, als Manuel Stiefler zwei Meter vor dem FC-Gehäuse an dem toll reagierenden Timo Horn zwischen den Pfosten scheiterte. Glänzende Vorarbeit leisteten Achenbach, Diakité und Mendler. Zuvor hätten die Gäste allerdings den „Sack“ schon längst zu machen können. Mit Seyi Olajengbesi und Manuel Riemann standen die beiden herausragenden SV- Akteure allerdings im hinteren Mannschaftsbereich. Nach dem Lattenknaller von Risse (45.) und dem Pfostenschuss von Helmes (72.) rettete Torhüter Riemann zweimal in aller größter Not, um Kopf und Kragen zu riskieren und einmal klärte Olajengbesi auf der Torlinie.
Foto: Sandhausens Nicky Adler (Nr.8) kommt zu spaeth Koelns Timo Horn hat den Ball schon beim Spiel in der 2. Bundesliga, SV Sandhausen 1916 – 1. FC Koeln.
Eine Unkonzentriertheit in der SV-Abwehr drei Minuten nach Wiederbeginn reichte dem souveränen Spitzenreiter aus. Nach einer Kopfballablage von Gerhardt kam Helmes an den Ball und behielt im Duell mit Manuel Riemann kühlen Kopf für den goldenen Treffer. Während die Gastgeber im zweiten Durchgang stets um eine Resultatsverbesserung bemüht waren, blieben die Gäste bei Kontern brandgefährlich. „Bei einem Rückstand gegen die Kölner ist es natürlich verdammt schwer, nochmals in die Erfolgsspur zu kommen“, stellte Alois Schwartz fest und verwies auf die elf Gegentore des 1.FC Köln in 21 Punktespielen.
Gästetrainer Peter Stöger fiel ein Stein vom Herzen, die Hürde Hardtwaldstadion schadlos genommen zu haben: „Wir wussten um die Schwere und nach dem wir einige Möglichkeiten ausgelassen hatten, können wir uns bei unserem Keeper für die Glanzparade gegen Stiefler bedanken“. Nach der Niederlage gegen Paderborn gab die Mannschaft das richtige Zeichen, meinte der Österreicher und zollte dem SV Sandhausen größten Respekt: „Hier ist Großes entstanden, ein Stadion das nach Fußball riecht. Es erinnert mich an meine Zeit in der Bundesliga in Österreich“.
SV Sandhausen: Riemann – Schauerte, Olajengbesi, Kister, Achenbach – Linsmayer, Tüting – Stiefler (81. Kluft), Ulm (63. Mendler), Thiede (63. Diakitè) – Adler.
1.FC Köln: Horn – Brecko, Maroh, Wimmer, Hector – Gerhardt, Matuschyk – Risse (80. Bröker), Halfar – Helmes (93. Finne), Ujah.
Tor: 0:1 (48.) Helmes. Schiedsrichter: Tobias Christ (Münchweiler/Pfalz)
Zuschauer: 9.800
Gelbe Karte: Linsmayer (SVS/5).
Quelle: SV Sandhausen / sim Fotos: Rhein-Neckar Picture