Kenan Kocak:

Kenan Kocak: "Wir müssen uns für unseren Aufwand auch belohnen." / SV Waldhof peilt Sieg in Pfullendorf an

Kenan Kocak: „Wir müssen uns für unseren Aufwand auch belohnen.“ / SV Waldhof peilt Sieg in Pfullendorf an

Archiv | erstellt am Fr. 04.10.2013

Erst in der Nachspielzeit kassierten sie den Ausgleich gegen den 1.FC Kaiserslautern II und sind deshalb seit vier Spielen ohne „Dreier“. „Es ist schade, dass sich die Mannschaft nicht für die gute Leistung belohnen konnte“, sagt Coach Kenan Kocak. Die nächste Möglichkeit, in die Erfolgsspur zurückzukehren, gibt es morgen Nachmittag (14 Uhr) beim SC Pfullendorf.

Kenan Kocak besorgte Sponsoren, die die Hotelkosten übernehmen

Weil die Fahrt bis fast an den Bodensee zeitraubend ist und mit dem Bus mindestens vier Stunden dauert, fahren die Waldhöfer bereits heute Richtung Süden. Ausgeruht nach einer Hotelübernachtung in Pfullendorf, soll dann morgen möglichst ein Sieg beim SCP eingefahren werden. „Ich habe ein paar Sponsoren besorgt, die die Hotelkosten zahlen“, berichtet Kocak, damit auf die finanziell klammen Mannheimer keine Zusatzkosten zukommen.

Foto: Trainer Kenan Kocak (Bildmitte) weiß um die Wichtigkeit der Begegnung beim SC Pfullendorf. Daher war für ihn wichtig, nicht am Spieltag die lange Anreise vornehmen zu müssen.

Volle Konzentration ist laut Kocak nötig, wenn es beim SCP keine böse Überraschung geben soll, denn der Tabellenstand des Gegners, der Letzter ist, stellt eher eine Gefahr dar, als dass er für Beruhigung sorgen würde. „Wir können nur erfolgreich sein, wenn jeder Spieler 100 Prozent abruft und wir als Mannschaft zu 100 Prozent zusammenarbeiten“, fordert Kocak volle Hingabe für die Aufgabe in Pfullendorf: „80 Prozent reichen bei uns nicht aus, dann verlieren wir jedes Spiel in dieser Liga.“

„Für den Aufwand belohnen.“

Der Trainer ist also gewarnt und versucht das auf seine Spieler zu übertragen, damit es in der Tabelle wieder nach oben geht. Bittere Punktverluste gab es für Kocak in den zurückliegenden Wochen schließlich schon genug. „In Kassel, gegen Neckarelz und den FCK hätten wir gewinnen können, dann würde es jetzt deutlich besser aussehen“, sagt der Coach, der von seinem Team verlangt, einfach weiter Gas zu geben, damit auch das Glück wieder an den Alsenweg zurückkehrt.

Nicht mithelfen können beim Unternehmen Auswärtssieg morgen Fabian Schleusener, den eine Schambeinentzündung plagt, und David Lauretta, der sich gegen den FCK eine Zerrung des Außenbandes zuzog. Auch Vllaznim Dautaj, der nach einem grippalen Infekt Antibiotika nehmen muss, steht nicht zur Verfügung. Zudem ist das Mitwirken von Shaban Ismaili (Zerrung) zumindest fraglich. „Bei ihm sieht es aber ganz gut aus“, glaubt Kocak an den Einsatz des Torschützen gegen die Lauterer.

Wer nach dem Ausfall von Lauretta in die Startformation rückt, wollte der SVW-Coach noch nicht verraten, allerdings ist es wahrscheinlich, dass Steffen Kochendörfer (Foto rechts) spielt. Das Eigengewächs kam schließlich gegen den FCK für den angeschlagenen Lauretta aufs Feld und machte seine Sache in der zweiten Halbzeit wie das gesamte Team ordentlich. „Ich habe aber noch ein paar Alternativen und muss mir Gedanken machen.“

Zeit dazu hat er heute ausgiebig – auf der langen Busfahrt nach Pfullendorf.

 

Fotos: Marco Bschirrer

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