„Bleib im Spiel“ - Kurzschulungsangebot des DFB
„Bleib im Spiel“ – Kurzschulungsangebot des DFB
Archiv Verbände (Fußball) | erstellt am Mi. 04.12.2013
Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit dem Badischen Fußballverband durchgeführt. Die Seminarleitung hat Ingo Paulsen.
Trainer und Betreuer geschult
„Bleib im Spiel“ ist ein Kurzschulungsangebot des Deutschen Fußball-Bundes, das in enger Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entstanden ist. In diesem Angebot sollen Trainer und Betreuer für ihre Arbeit mit jugendlichen Fußballern geschult werden.
In 6 Lerneinheiten wird bei der Kurzschulung gemeinsam erarbeitet, wie es gelingt, dass sich Jugendliche mit ihrem Verein identifizieren und sich für das Erreichen von sportlichen und sozialen Zielen in ihrem Verein engagieren. Eine besondere Berücksichtigung finden dabei die altersbedingten Entwicklungen und die damit verbundenen Aufgaben und Bedürfnisse der Jugendlichen.
Erfolgreiche Strategien
Wenn Jugendliche das in ihrem Verein finden, was sie in diesem Lebensabschnitt mit seinem dynamischen Veränderungen und schwierigen Lebensaufgaben suchen und brauchen, kann internen und externen Einflüssen, die zur Abwanderung der Jugendlichen gerade im Bereich von C- bis A-Jugend führen, erfolgreich entgegengewirkt werden. Trainer und Betreuer als enge Bezugspersonen, Vertraute und Vorbilder der Jugendlichen, können dazu einen hohen Beitrag leisten.
Soziale Kompetenz weiterentwickeln
Vorrangig sollen bei den C- bis A-Junioren die Lebenskompetenzen wie z.B. Selbstbewusstsein, Verantwortungsübernahme und Kreativität gefördert werden. Dafür müssen die Trainer und Betreuer ihre soziale Kompetenz weiterentwickeln, die sie für diese Aufgabe befähigt. Jugendliche und auch Betreuer und Trainer werden von dem geänderten Umgang miteinander – über das fußballerische Training hinaus – auch für andere Lebenssituationen profitieren. Das gilt besonders über für den Umgang mit Alkohol und Tabak und die damit verbundenen präventiven Chancen und Maßnahmen.
Weitere interessierte Vereine können sich an den Badischen Fußballverband oder direkt an den Referenten Ingo Paulsen wenden.
Foto: Berno Nix