FV Leutershausen-Coach Gürhan Yöndemli zurückgetreten

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Am Sonntag Pokalfight zwischen dem TSV Grunbach und SV Waldhof

Archiv Verbände (Fußball) | erstellt am Fr. 15.11.2013

Foto oben: Grunbacher Torjubel. Der Tabellenführer der Oberliga Baden-Württemberg will in die Regionalliga aufsteigen. Im Bild (Kopfschutz) auch Top-Torjäger Dominik Salz.

verdeutlichte dem Umfeld des SV Waldhof noch einmal, wie schwer die Aufgabe ist, die den Blau-Schwarzen am Sonntag, 13.30 Uhr, bevorsteht. Im Achtelfinale des Krombacher-Pokals muss die Kocak-Elf beim TSV Grunbach antreten, dem aktuellen Tabellenführer der Oberliga Baden-Württemberg.

 

TSV Grunbach hat einige regionalligaerprobte Akteure

Ähnlich verhielt sich die Ausgangslage auch für Neckarelz, die beim FC Astoria Walldorf, einem Spitzenteam der Oberliga, mit 0:2 unterlag und den Traum vom DFB-Pokal begraben musste. „Das soll uns nicht passieren“, wünscht sich Kenan Kocak. Der Trainer der Waldhöfer quälte sich in den zurückliegenden Tagen mit einer Erkältung herum, geht aber davon aus, dass seine Spieler am Sonntag vollkommen fit in das Duell mit dem TSV gehen. Das wird auch nötig sein, denn im Kader der Grunbacher stehen einige Akteure mit Regionalliga-Niveau. „Wir müssen auf der Hut sein“, warnt Kocak.

 Foto: Kenan Kocak scheint es anzeigen zu wollen … „noch so ein Stück“ bis ins Pokalviertelfinale.

 

2003/2004 zum letzten Mal im DFB Pokal

In erster Linie kommt es für ihn darauf an, aus den Köpfen seiner Spieler herauszubekommen, dass die Mannheimer als klassenhöheres Team automatisch das bessere wären. In den zurückliegenden Jahren scheiterten die Waldhöfer regelmäßig gegen Außenseiter. Zum letzten Mal war der SVW in der Saison 2003/04 im DFB-Pokal vertreten, was aber daran lag, dass die Blau-Schwarzen als Zweitligist des Vorjahres automatisch qualifiziert waren. Über den badischen Pokalwettbewerb gelang anschließend nicht mehr der Einzug in den lukrativen Wettbewerb.

„Wir nehmen die Rolle des Favoriten an, wissen aber um die Schwere der Aufgabe“, sagt Kocak vor dem Spiel in Grunbach. Seine Mannschaft muss sich nicht nur auf einen topmotivierten Gegner und viele euphorische Zuschauer einstellen, sondern auch auf einen unebenen und schwer zu bespielenden Platz. Filigraner Fußball ist deshalb nicht zu erwarten, vielmehr sind Tugenden wie Kampf, Einsatz und Leidenschaft gefragt.

Foto: Der Regionalligist hofft auf viele Anhänger, die das Team in Grunbach unterstützen. 

Positiven Trend fortsetzen

Gleichzeitig bieten sich bei einem Sieg gute Chancen auf den großen Wurf in diesem Jahr, denn neben Walldorf ist mit dem FC Nöttingen zwar ein weiterer Oberligist noch im Pokal-Geschäft, doch der SVW ist aktuell der klassenhöchste Klub im Wettbewerb. Damit beschäftigt sich Kocak jetzt aber noch nicht, für ihn zählt allein die Aufgabe in Grunbach und beim TSV möchte er die gute Tendenz der Vorwochen fortsetzen. Nach zwei 3:0-Siegen in der Liga soll es bestenfalls so weitergehen. „Die Entwicklung geht in die richtige Richtung“, sagt der Waldhof-Coach. Bis auf David Lauretta und Shqipon Bektashi stehen ihm alle Akteure zur Verfügung, so dass sich mittlerweile ein verschärfter Konkurrenzkampf auf dem Trainingsplatz abspielt. Für Kocak kann das nur von Vorteil sein.

Die Partien für das Viertelfinale werden unmittelbar nach dem Waldhof-Spiel im Klubhaus des TSV Grunbach ausgelost. „Glücksfee“ ist Rainer Scharinger und die Waldhöfer hoffen natürlich, dass der Ex-Profi auch eine Kugel mit dem Namen des SV Waldhof ziehen kann.

 Fot 1 Rhein-Neckar Picture    Foto 2 + 3 Marco Bschirrer

 

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