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Verletztenlazarett beim SV Waldhof groß / SV Elversberg kommt

Archiv Regionalliga (Fußball) | erstellt am Do. 04.12.2014

Foto oben: Walldorfs Mohr (blaues Dress) im Zweikampf mit Waldhofs Straub (weiß).

 

Am Samstag (14 Uhr) kommt der SV Elversberg ins Carl-Benz-Stadion und gegen den Drittliga-Absteiger wollen die Blau-Schwarzen im letzten Heimspiel des Kalenderjahres einen positiven Abschluss für sich selbst und die Fans feiern.

Einfach wird dieses Vorhaben allerdings nicht, weiß Kenan Kocak. Der Waldhof-Coach kennt die Qualitäten der Elversberger, die aktuell Tabellendritter sind. „Die haben ganz andere Ambitionen und ganz andere Möglichkeiten als wir“, sagt Kocak. „Aber das hält uns nicht davon ab, dass wir uns von den treuen Fans mit einem Erfolgserlebnis verabschieden möchten“, legt er nach und hofft darauf, dass sich seine Spieler gegen die Saarländer für den Aufwand belohnt, den sie erneut betreiben wird.

Foto: Christian MUEHLBAUER / SVW gegen Jaron Schaefer (FC Homburg). Mühlbauer fällt verletzungsbedingt aus.

Verletztenlazarett groß

Mit welcher Mannschaft Kocak gegen die SVE beginnen wird, ist hingegen noch gar nicht klar, denn das Verletztenlazarett hat sich in diesen Tagen noch einmal deutlich vergrößert. Marcel Sökler, Sturmführer und bester Torschütze beim SVW, fällt mit einem Kreuzbandriss mindestens ein halbes Jahr aus und Christian Mühlbauer mit einem Innenbandanriss im Knie zumindest für die letzten Partien vor der Winterpause.

Außerdem stehen auch Nico Seegert, Robin Neupert, Lutz Radojewski und Yannick Tewelde nicht zur Verfügung. „Das ist natürlich sehr bitter für uns, besonders bitter aber für Marcel Sökler“, sagt der Trainer. Der einzig positive Aspekt der vielen Verletzten ist die Tatsache, dass sie sich kurz vor der Winterpause häufen und nur noch zwei Partien anstehen.

Spiel in Walldorf aufgearbeitet

In denen will Kocak allerdings die bestmögliche Ausbeute holen, weshalb er Anfang der Woche eine schonungslose Analyse der Begegnung in Walldorf (0:1) machte. „Wir haben die Dinge intern knallhart angesprochen“, war Kocak vor allem mit der Leistung in der zweiten Halbzeit nicht zufrieden.

„Das war nicht waldhof-würdig“, sagt der Coach, wirbt aber gleichzeitig für seine Mannschaft. Schließlich habe die im bisherigen Saisonverlauf nur sehr wenige Aussetzer gehabt, die man einem Team in einem Entwicklungsprozess zustehen müsse.

„Wir haben aber trotzdem den Finger in die Wunde gelegt“, macht Kocak deutlich, dass er weiter daran arbeiten will, die Konstanz in der eigenen Mannschaft zu verbessern.

Foto: Kenan Kocak zeigte sich beim Spiel gegen Astoria Walldorf mit der Leistung in der 2. Halbzeit nicht einverstanden.

Drei Hallenturniere bestreiten

Und das wird auch nach dem 17. Januar so sein, denn an diesem Tag starten die Waldhöfer mit der Vorbereitung auf den zweiten Teil der Saison. Bis dahin, so hofft Kocak, sollen auch weitere Vertragsverlängerungen bekannt gegeben werden können, damit die Planungen für die nächste Spielzeit vorankommen. Denn, davon ist Kocak trotz der Misserfolge zuletzt überzeugt: „Die Mannschaft befindet sich auf einem guten Weg.“

Eher dem Faktor Spaß sind die Hallenauftritte der Waldhöfer im Januar geschuldet. Beim Harder13-Cup am 4. Januar in der SAP Arena sind die Mannheimer ebenso dabei wie beim Sparkassen-Cup in Ketsch (5./6. Januar) und beim Finale des Morgenmasters in der GBG-Halle in Mannheim (20. Januar).

Foto 1 Marco Bschirrer          Foto 2+3 AS Sportfotos

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