raute_svw-9c9
SV Waldhof – Eintracht Trier: „Auf eine Neues“
Archiv Regionalliga (Fußball) | erstellt am Fr. 26.09.2014
Foto oben: Ajdin Zeric im Trikot des SV Waldhof gegen seinen Trierer Gegenspieler. Jetzt spielt Zeric für die Trierer und somit auch am morgigen Samstag gegen seinen alten Club.
Ein Punkt gewonnen oder zwei verloren, lautete die meistgestellte Frage. Wahrscheinlich ist das erst zu beurteilen, wenn die Partie morgen (14 Uhr) gegen Eintracht Trier absolviert ist. Schaffen die Waldhöfer gegen die Eintracht einen Sieg, ist die Ausbeute mit vier Zählern zufriedenstellend, gelingt kein Dreier, wird man dem vergebenen Sieg gegen Hoffenheim wohl weiter nachtrauern.
Kocak sieht die 90 Minuten gegen Hoffenheim positiv
Die Leistung gegen die Kraichgauer war gut, auch wenn den Waldhöfern am Ende etwas die Luft ausging. Und genau darauf will Kenan Kocak aufbauen. Dem Trainer des SVW ist an der Entwicklung seines vor der Saison frisch zusammengestellten Teams gelegen, weshalb die 90 Minuten gegen Hoffenheim positiv waren. Dennoch ärgerte den Coach das Remis, denn Kocak will immer gewinnen. Und das gilt auch für die Partie morgen gegen den Traditionsklub aus Rheinland-Pfalz.
Die wohl größte Gefahr besteht aber darin, die Trierer an ihrem Tabellenstand zu messen. Zumindest sagt das der Waldhof-Coach: „Von der Qualität gehört die Eintracht da nicht hin. Da sind viele gute Spieler mit einem richtig guten Niveau, wir müssen also aufpassen“, so Kocak. Heute im Abschlusstraining wird sich entscheiden, ob Daniel di Gregorio nach einer Zerrung wieder mitmachen kann und dann entsprechend eine Option für das Spiel gegen Trier wäre.
Personell sieht es wieder besser aus
Marco Müller steht nach abgelaufener Gelbsperre in jedem Fall wieder zur Verfügung und Lutz Radojewski befindet sich nach überstandener Verletzung ebenfalls wieder im Mannschaftstraining. Es sieht also so aus, als ob sich die personelle Situation etwas entspannen würde. Und deshalb kann sich Kocak auch noch Gedanken machen, wer drei Tage nach der Partie gegen Hoffenheim noch genügend Kraft hat, um noch einmal 90 Minuten Vollgas gehen zu können.
Mit einem Sieg wollen sich die Mannheimer schließlich wieder ins das vordere Tabellenmittelfeld schieben, allerdings ist die Tabellenspitze durch die starken Leistungen von Kickers Offenbach und dem 1.FC Saarbrücken schon außer Sichtweite geraten.
Wiedersehen mit Ajdin Zeric
Noch viel größer ist der Abstand allerdings für die Trierer, die schwach in die Saison gestartet sind und Anfang der Woche gegen Koblenz auch nicht über ein 0:0 hinaus kamen. Langsam gerät das Team von Peter Rubeck unter Druck, denn die Erwartungen an den Klub waren vom Umfeld deutlich größer. Mit Ajdin Zeric kehrt mit der Eintracht ein Spieler ins Carl-Benz-Stadion zurück, der in der vergangenen Saison noch das Trikot des SVW trug.
„Ihn und seine Qualitäten kennen wir noch gut“, sagt Kocak. Im Abschlusstraining vor dem Duell wird er seine Spieler ganz sicher auch an die Freistoß-Fähigkeiten des Mittelfeldspielers erinnern. Schließlich soll es morgen kein böses Erwachen geben und die zwei Heimspiele innerhalb von vier Tagen mit vier Punkten für den SVW enden.
Foto: Marco Bschirrer
zurück