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Neupert: „Ich verstehe nicht, dass vor zwei so wichtigen Spielen der Rasenplatz gesperrt wird“

Archiv Regionalliga (Fußball) | erstellt am Do. 11.12.2014

Foto: Nicht nur Robin Neupert zeigt über die Rasenplatzsperrung Unverständnis.

 

Am ursprünglichen Termin Mitte September durfte auf Veto der Pfälzer Polizei nicht gespielt werden. Die Tendenz spricht derzeit klar für die Pfälzer, die vier der letzten fünf Spiele gewinnen konnten und auf dem 4. Platz stehen. Der SVW konnte nur eines der letzten fünf Spiele siegreich gestalten (1:0 gegen Elversberg) und kann mit einem Sieg im Fritz-Walter-Stadion noch in die obere Tabellenhälfte vorrücken.

Ausgerechnet bei diesem attraktiven Derby muss Trainer Kenan Kocak auf einige bewährte Kräfte verzichten. Ärger verursachte in diesem Zusammenhang in den vergangenen Tagen auch die Tatsache, dass die Stadt Mannheim den Rasenplatz sperrte mit der Konsequenz, dass bei Mannschaftskapitän Robin Neupert die alte Muskelverletzung wieder aufbrach: „Ich habe die ganze Woche voll trainiert und dann dieser Rückschlag. Ich verstehe nicht, dass vor zwei so wichtigen Spielen (Elversberg + 1.FCK II) der Rasenplatz gesperrt wird“, äußerte sich Neupert verärgert und enttäuscht zugleich.

In Sachen Kommunikation zwischen Stadt Mannheim und dem Club scheint für das nächste Jahr noch viel Luft nach oben zu sein. Ebenso ausfallen werden Christian Mühlbauer (Innenbandzerrung), Nico Seegert (Leistenprobleme), Yannick Tewelde (Muskelfaserriss) und Lutz Radojewski (Knieprobleme) sowie Steffen Straub, der sich im Training einen Innenbandanriss zuzog. Auch der Einsatz von Philipp Förster wackelt, weil er im Training unglücklich umgeknickt ist.

Trotzdem will Trainer Kenan Kocak natürlich nicht abschenken: „Wir wissen um die Bedeutung des Spiels für unsere Fans. Wir werden daher alle Kräfte mobilisieren und diese letzten 90 Minuten vor der Winterpause noch einmal alles abrufen, um als Sieger vom Platz zu gehen“, kündigt er an.

Personell sind im Hinblick auf die Rückrunde bereits erste Entscheidungen gefallen. Hector Robinson hat den Verein mit unbekanntem Ziel verlassen und Dennis Kopf schließt sich in der Winterpause dem Oberligaspitzenteam Bahlinger SC an. „Vielleicht spielen wir ja nächstes Jahr gegeneinander“, peilt der Rechtsverteidiger mit den Südbadenern den Aufstieg an.

Zurück zum kommenden Derby: Beide Clubs appellieren im Vorfeld an die Fangruppierungen zu einem besonnenen Verhalten und rufen zu einem fairen und friedlichen sportlichen Jahresabschluss auf unter dem Motto: Derbystimmung ja, Randale nein danke!      

RL Südwest: SV Waldhof beim 1. FC Kaiserslautern II, Sonntag 14 Uhr 

 

Foto: AS Sportfotos

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