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Kenan Kocak: „Treten in Hoffenheim mit breiter Brust an.“

Archiv Regionalliga (Fußball) | erstellt am Mo. 06.04.2015

Foto: Waldhofs Marcel Seegert gewinnt das Kopfballduell gegen seinen Zweibrückener Gegenspieler. Szene aus SVW-SVN Zweibrücken.

 

Nur ein Punkt trennt beide Teams in der Tabelle, die Hoffenheimer sind derzeit auf Platz 10 mit 35 Punkten, Waldhof zwei Plätze dahinter.

Dies bedeutet, beide Clubs sind noch nicht aller Abstiegssorgen entledigt und das liegt auch daran, dass bei beiden Mannschaften in dieser Saison keine Konstanz in den Leistungen zu verzeichnen war. Hoffenheim II gewann vier der ersten fünf Saisonspiele und erwischte einen guten Saisonstart. Ab dem sechsten Spieltag kamen jedoch nur noch sechs weitere Siege hinzu.

Der SV Waldhof blieb nach der Winterpause in den Startlöchern hängen und kassierte Niederlagen in Baunatal und Kaiserslautern. Mittlerweile hat sich Waldhof aber gefangen und blieb gegen Saarbrücken wie auch am letzten Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern II ohne Gegentreffer.

Die Statistik spricht mehr für Hoffenheim, welches in der Regionalliga seine Heimspiele gegen Waldhof gewinnen konnte. Vor einem Jahr, als es um nicht mehr viel ging, siegte Hoffenheim II mit 3:1. In der Saison davor entschied ein umstrittener Elfmeter, der zum 1:0-Sieg führte, dieses Duell.

Den letzten Punkt holte Waldhof bei der TSG noch zu gemeinsamen Oberligazeiten am 9. April 2006, damals hieß es 1:1. Auch das Hinspiel im Carl-Benz-Stadion sah keinen Sieger und endete 1:1.

Es ist auch das Spiel einiger Ehemaliger in beiden Mannschaften. Bei den Kraichgauern unter Vertrag ist Baris Atik, der in der Jugend das Trikot des SVW trug. Am Ostersonntag erzielte er den Ehrentreffer von 1899 II bei der 1:2-Heimniederlage gegen den 1.FC Saarbrücken.

Früher in Diensten der Hoffenheimer und jetzt für den SV Waldhof im Einsatz sind Steffen Straub, Robin Neupert und die Seegert-Zwillinge.

Nie für, aber schon oft genug gegen die Hoffenheimer angetreten ist Alban Ramaj, der die Lauterer U23 am Ostersamstag mit zwei Elfmetertoren für den SVW geschlagen auf die Heimreise schickte. „Hoffenheim II ist wie jede U23-Mannschaft ein spielstarkes Team, aber wir fahren mit breiter Brust nach Hoffenheim“, will der ehemalige albanische U21-Nationalspieler auch am Mittwochabend erfolgreich bestehen.

In Sachen Startelf besteht für SVW-Coach Kenan Kocak wenig Grund zum Wechseln. Da es aber das dritte Spiel innerhalb von 8 Tagen ist, will der Trainer nach dem freien Sonntag in den letzten Einheiten vor der Partie genau hinschauen, wer die nötige Frische mitbringt, um bei der Hoffenheimer Reserve bestehen zu können.

Ob TSG-Trainer Marco Wildersinn Verstärkung aus dem Bundesligakader erhält, ist noch offen. Vor dem nächsten Spiel beim 1.FC Köln am Sonntag muss der Erstligist auch am Dienstag antreten. Dann steht das Viertelfinale des DFB-Pokals in Dortmund auf dem Programm.
 
Anpfiff der Begegnung ist am Mittwoch um 19 Uhr, geleitet wird die Begegnung von Schiedsrichter Patrik Meisberger (Schmelz).

 

Foto: Marco Bschirrer

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