75c0d8aff982344b1359c85584da07ef-6ea

75c0d8aff982344b1359c85584da07ef-6ea

Bauen die Waldhöfer ihre Serie bei Eintracht Trier aus?

Archiv Regionalliga (Fußball) | erstellt am Sa. 11.04.2015

Foto: Szene aus dem Hinspiel zw. SV Waldhof und Eintracht Trier. Hier setzt sich Waldhofs Christian Mühlbauer gegen seinen Trierer Gegenspieler durch.

 

Der Grund ist Schiedsrichter Florian Steinberg. Sein Beruf: Staatsanwalt.

Mit der Begegnung Eintracht Trier gegen den SV Waldhof steht das Duell zweier Traditionsvereine auf dem Spielplan der Regionalliga Südwest. Für den SVW ist es das vierte Spiel innerhalb von 12 Tagen. „Ich spiele gerne englische Wochen wenn wir gewinnen“, scherzte Trainer Kenan Kocak am vergangenen Mittwoch nach dem 2:1-Auswärtssieg in Hoffenheim. Dabei ist ihm aber nicht verborgen geblieben, dass der ein oder andere Spieler etwas auf dem Zahnfleisch geht.

Eine Zwangspause bestreitet Philipp Förster, der seine fünfte gelbe Karte abbrummen muss. Ansonsten darf man gespannt sein, ob und welche Wechsel Kocak vornehmen wird. Klar ist, der SVW kann mit gesteigertem Selbstbewusstsein an die Mosel fahren.

Nach sieben Punkten aus den letzten drei Spielen hat sich die Mannschaft rechtzeitig gefangen, bevor im Verein wieder einmal die Pessimisten die Oberhand gewinnen.

Eine bessere Serie als Waldhof hat allerdings Gegner Trier mit 10 Punkten aus vier Spielen. Nach Siegen über Baunatal, Nöttingen und Zweibrücken holte Trier in Koblenz an Ostern einen Punkt. Torschütze zum 1:1 war der Ex-Waldhöfer Ajdin Zeric, der bis zum Sommer 2 Jahre für die Mannheimer auflief. Beim 1:0-Sieg im Hinspiel im Carl-Benz-Stadion hob er zur Entschuldigung die Hand: „Schade für Waldhof, dass wir gewonnen haben, aber wir haben die Punkte dringender gebraucht“, meinte er damals.

Zu verschenken hat der SVW aber auch diesmal nichts. Da Trier in der letzten Saison mit vier Punkten gegen Waldhof gut punkten konnte, wird es mal wieder Zeit für einen Waldhof-Erfolg. Die Gesamtstatistik spricht für den SVW mit 10 Siegen, 8 Niederlagen und 2 Unentschieden.

Doch Kocak warnt: „Trier hat eine sehr gute Qualität. Der Tabellenplatz entspricht nicht dem tatsächlichen Niveau dieser Mannschaft. Wir wissen, was auf uns zukommt und wollen uns entsprechend behaupten“, meint der 34-jährige.  

Beide Clubs verbindet, dass vor der Saison ein richtiger Umbruch stattfand. Auch die Eintracht musste mit 17 Neuzugängen den Großteil der Spieler erst einmal integrieren. Abstiegskampf war man in den letzten Jahren an der Mosel nicht gewohnt.
 
Für das bevorstehende Spiel will man in Trier die Massen mobilisieren. Das Motto lautet: „Gemeinsam auf den Weg zum Klassenerhalt“. In manchen Kategorien wurden die Eintrittspreise deutlich reduziert, so dass mit einem erhöhten Zuschaueraufkommen gerechnet werden kann. Der SV Waldhof muss sich auf einen heißen Tanz gefasst machen.

Spielbeginn ist am Sonntag um 14 Uhr im Moselstadion. Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Florian Steinberg (Korntal-Münchingen).

Foto: Marco Bschirrer

zurück