Macht der MFC 02 Phönix Mannheim gegen Viernheim sein Meisterstück?
Macht der MFC 02 Phönix Mannheim gegen Viernheim sein Meisterstück?
Archiv Kreisklasse (Fußball) | erstellt am Mi. 28.05.2014
Foto oben: MFC-Coach Carsten Haas steht auch als TRainer vor seinem größten Erfolg – dem Aufstieg in die Kreisliga Mannheim.
Man hatte sich vor der Saison qualitativ deutlich verbessert. Vor allem auch mit erfahrenen Spielern, die schon höherklassig spielten.
So wurden mit Cemil Tasdemir (TSV Amicitia Viernheim), Habib Altundag (VfL Kurpfalz Neckarau) und Konstantinos Cafaltzis (SV Enosis) namhafte Spieler an Land gezogen, die auch bei ihren vorherigen Vereinen Stammspieler waren. Neben Cafaltzis kamen auch Torhüter Orkan Palak und Georgio Tsionanis vom Kreisligaabsteiger SV Enosis. Die Neuzugänge wurden komplettiert durch Sven Berger (LSV 64 Ladenburg), Patrick Weber (SC Käfertal) und Omar Mohammad (VfR Mannheim II).
Von Beginn an wurde die Haas-Elf ihrer Favoritenrolle gerecht und spielte eine überragende Saison. Am vorletzten Spieltag beträgt der Punktevorsprung vor dem Tabellenzweiten SC Käfertal sechs Punkte. Eigentlich ist die Phönix durch und kann nur noch rein theoretisch von den Käfertalern abgefangen werden.
Nämlich dann, wenn die beiden letzten Spiele gegen den TSV Amicitia Viernheim II und beim VfB Gartenstadt II verloren gingen. Gleichzeitig müsste der SC Käfertal gegen die SG Hohensachsen und den SV Enosis gewinnen – dabei auch noch 11 Tore gegenüber Phönix aufholen. Das ist nicht machbar.
Foto: Phönix-Kapitän Battal Külcü ist maßgeblich am Erfolg des MFC beteiligt.
Ähnlich sieht es auch Phönix-Coach Carsten Haas, der dennoch sagt: „Ja, wir dürften schon jetzt durch sein. Aber rein rechnerisch sind wir noch kein Meister. Dazu benötigen wir am morgigen Donnerstag gegen Viernheim eben mindestens einen Punkt. Die Mannschaft wird alles abrufen, damit wir morgen nach dem Spiel die Meisterschaft geschafft haben.“
Ob die Südhessen dem MFC noch in die „Suppe spucken“ können – damit die ihre Meisterfeier auf den letzten Spieltag verschieben müssen, scheint eher unwahrscheinlich. Zwar zeigte der Drittletzte der Tabelle in der Rückrunde stärkere Leistungen als in der Hinserie – und ist in der Rückrundenstatistik auf dem 11. Tabellenplatz geführt, aber die Heimstatistik des Tabellenführers ist beeindruckend (11-2-1). Am Herrenried hängen die Trauben für Gastmannschaften besonders hoch. „Das soll auch so bleiben“, zeigt sich Carsten Haas zuversichtlich.
Spielbeginn: Donnerstag, den 29.05.2014 um 15:00 Uhr
Foto 1 Berno Nix Foto 2 Rhein-Neckar Picture
zurück