FC Germania Friedrichsfeld-Coach Jörg Finkler im Interview mit dem Sportkurier
FC Germania Friedrichsfeld-Coach Jörg Finkler im Interview mit dem Sportkurier
Archiv Kreisklasse (Fußball) | erstellt am Do. 27.09.2012
Foto: Jörg Finkler (re. im Bild) mit dem Trainer der 2. Mannschaft – Kai Mötschl (li. im Bild).
… dieser mit Sicherheit – „Ja, es kann etwas mehr sein.“ Von was ist die Rede? Zum einen von der Platzierung der Germania in der Kreisklasse A Staffel I und zum anderen von Jörg Finkler.
Die Germania ist nach 6 Spieltagen auf dem 2. Platz der Kreisklasse A I. In der Endabrechnung würde das 
die Relegation bzw. die Aufstiegsspiele bedeuten. Und daran möchte Finkler eigentlich keine Gedanken verschwenden. „Wir wollen am Ende der Spielzeit aufsteigen – und das als Meister“, so der ehrgeizige und erfolgreich arbeitende Friedrichsfelder Coach.
Foto rechts: Jörg Finkler (re.) mit seinem Co-Trainer Ingo Paulsen (li.) an der Linie
Die Mannschaft wurde vor der Saison in der Quantität und Qualität verstärkt – gilt als Topfavorit der Staffel I. „Wir müssen und werden diese Favoritenstellung annehmen, dennoch wird das kein Selbstläufer werden – so Finkler schon vor der Saison.
Der Sportkurier hat sich mit dem Trainer von Germania Friedrichsfeld unterhalten.
Sportkurier: Herr Finkler, wir wollen ein kleines Zwischenfazit ziehen. Wie sehen Sie die bisherige Spielbilanz?
JÖRG FINKLER: Wir sind absolut im Soll. Natürlich war die 4:2 Niederlage beim SV Seckenheim am ersten Spieltag unnötig, aber der Schuss vor den Bug kam für meine Mannschaft auch zum richtigen Zeitpunkt. Danach haben wir fünf Siege in fünf Spielen geholt – das war bis auf wenige Abstriche dann schon in Ordnung.
Sportkurier: Sie hatten viele Neuzugänge und da kaum Spielerabgänge zu verzeichnen waren – nun auch einen breiten Kader, in dem ja jeder spielen will. Passt das?
JÖRG FINKLER: Bisher ja. In der Stammelf stimmt die Mischung aus Spielern des letztjährigen Kaders und der Neuzugänge. Da gab es bisher auch noch keine Unstimmigkeiten. Man muss aber auch dabei berücksichtigen, dass sieben Spieler in der bisherigen Saison mehr oder weniger ausfielen und jetzt nach und nach zurückkommen. Das erhöht den Konkurrenzkampf enorm und das ist auch gut so.
Sportkurier: Also ist der Kampf um die Stammplätze neu entfacht?
JÖRG FINKLER: Das kann man sicher so sehen. Ich erwarte von jedem Spieler Woche für Woche die maximale Leistung und wenn man das Spiel in Schwetzingen betrachtet, dann waren wir davon meilenweit entfernt. Trotz des 4:1 Sieges war ich sehr unzufrieden mit der teilweise egoistischen Spielweise und habe dies der Mannschaft auch unmissverständlich gezeigt. Von daher ist Konkurrenzkampf etwas Positives – es wird sich niemand auf irgendwelchen Siegen ausruhen können.

Sportkurier: Wie schätzen Sie die Liga allgemein ein?
JÖRG FINKLER: Schwächer als im Vorjahr. Da war die Staffel II nicht so stark besetzt, diese Saison ist das anders.
Sportkurier: Wen machen Sie nach 6 Spieltagen als ihre direkten Konkurrenten um den Aufstieg aus?
JÖRG FINKLER: Wie ich es schon vor der Saison sagte – mit dem VfL Kurpfalz Neckarau II ist absolut zu rechnen. Das ist eine junge und spielstarke Mannschaft. Olympia Neulußheim habe ich persönlich noch nicht beobachten können, aber die Mannschaft scheint ebenfalls sehr gut aufgestellt zu sein.
Sportkurier: Welche Mannschaft hat Sie bisher sehr positiv überrascht und welche negativ?
JÖRG FINKLER: Viktoria Neckarhausen hatte ich so gut nicht auf dem Plan. Die Mannschaft macht sehr viel über Zweikampfstärke und Kampfkraft – Respekt. Rot-Weiß Rheinau II und den FV Brühl II habe ich dagegen stärker und konstanter erwartet. Auch Ed.- Neckarhausen bleibt noch etwas hinter den Erwartungen zurück, aber die Saison ist ja noch jung.
Sportkurier: Können wir weiterhin mit einer Germania rechnen, die vorneweg marschiert?
JÖRG FINKLER: Die Qualität im Kader ist sehr gut – wir sind stärker als letzte Saison, in der wir Dritter wurden. Dennoch sehe ich einiges an Entwicklungspotenzial bei meinen Spielern und auch als Mannschaft. Daran werden wir weiter arbeiten, dann klappt das auch mit dem vorneweg marschieren.
Fotos: FC Germania
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